Korrektur: Korun: Die Strategie „Grenzen, Augen und Herzen zu“ funktioniert nicht

Grüne: Am Ende des Dominoeffekts stehen Elendslager in Griechenland und Rückschiebungen bis nach Syrien

Korrektur zu OTS_20160209_OTS0124

Wien (OTS) - ---------------
Im Titel muss es richtigerweise heißen: "Grenzen, Augen und Herzen zu" funktioniert nicht
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Mit einer Besuchsreihe der Länder auf der
Flüchtlings-Balkanroute versucht Außenminister Kurz diese zum Mitmachen bei seiner Grenzen-Zu und Dominoeffekt-Politik zu bewegen. „Er sollte die Folgen seiner Bemühungen ebenfalls klar aussprechen. Was als 'Grenzschutz' - übrigens vor Flüchtenden - von ihm propagiert wird, bedeutet Elendslager in Griechenland, nachdem von Österreich bis Mazedonien alle ihre Grenzen gemäß Kurz-Wunsch zugemacht haben, aber auch Dominoeffekte bei Rückschiebungen von Schutzsuchenden und Flüchtlingsabwehr bis zurück nach Syrien", betont Alev Korun, Menschenrechtssprecherin der Grünen.

„Das ist die Folge der zynischen 'Machen wir die Grenze zu für Schutzsuchende'-Politik von Kurz und der Bundesregierung. Ja, die Situation ist auch für Europa herausfordernd. Während Putins Regierung gemeinsam mit Assad durch Bombardements auf Aleppo 70.000 neue Flüchtlinge 'produziert', bewirbt Herr Kurz ohne Hemmungen den Wettbewerb um eine humanitäre Katastrophe mit über einer Million Flüchtlingen in Griechenland und Rückschiebungen in die Türkei. Diese wiederum bedeuten eine Rückschiebung und über kurz oder lang eine Grenzen-Dicht-Politik für syrische, irakische und afghanische Flüchtlinge. Eine bessere Betreuung der Flüchtlinge in der Türkei, Jordanien und im Libanon ist ein Teil der Lösung, eine Aufteilung auf EU-Länder ein anderer Teil. ‚Grenzen, Augen und Herzen zu‘ wird weder Probleme lösen noch funktionieren“, meint Korun.

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