Neues Volksblatt: "Quod est ..." von Harald GRUBER

Ausgabe vom 6. Februar 2016

Linz (OTS) - Quod erat demonstrandum — was zu zeigen war: Einbindung und Übertragung von Verantwortung sind die effizientesten Instrumente, um der FPÖ auf den Zahn zu fühlen und ihre Parolen als (Bier-)Schaumschlägerei zu entlarven. In direkter politischer Verantwortung merkt nun nämlich auch FPÖ-Obmann LH-Stv. Manfred Haimbuchner, dass es eben internationale, europarechtliche und bundesgesetzliche Vorgaben gibt, die seinen geplanten scharfen Schnitt in die Wohnbauförderung demokratisch lenken und bremsen. So kann der FPÖ-Politiker aus dem Landtags-Wahlkampf vielleicht noch den ein oder anderen Kugelschreiber zur Hand nehmen, nicht aber viele seiner pointierten Parolen. Weil die so eben nicht umsetzbar sind. Eine Erfahrung, die immer wieder auch die FPÖ-Stadtsenatsmitglieder in Linz, Wels oder Steyr plagt.
A la longue werden daher auch die Schenkelklopfer und Fahnenschwenker aus den blauen Bierzelten ihr Aha-Erlebnis haben: „Aha, also nicht:
gesagt-getan?!“
Angesichts des anhaltenden FPÖ-Umfragehochs auf Bundesebene, kann man der dortigen Koalition nur einen guten Tipp übermitteln: gemeinsam arbeiten, gemeinsam Lösungen präsentieren und gemeinsam Strache`s Blößen entlarven — ohne diesen zu dämonisieren, aber, um dessen oftmals dünnes Süppchen nicht als Gourmet-Kost durchgehen zu lassen. Was jetzt gezeigt werden muss: Quod est demonstrandum!

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