HETA-Angebot ist einmalig und nicht verhandelbar

LHStv.in Schaunig: Moody´s-Einschätzung macht deutlich, dass Gläubiger mit Ablehnung höheres Risiko eingehen als mit Annahme

Klagenfurt (OTS/LPD) - Es verstärkt sich durch Stellungnahmen der Gläubigerseite der Eindruck, dass es auf ihrer Seite eine Reihe von falschen Annahmen gibt. „Um diese endgültig auszuräumen und keine Zweifel zu lassen, möchte ich einige Dinge klarstellen“, meldet sich heute, Freitag, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig zu Wort: „Wir haben mit viel Mühe, enormen Opfern und höchster Professionalität ein den Gesetzen und internationalen Standards entsprechendes Angebot zustande gebracht. Es wird vom Markt, den Spezialisten und einer wachsenden Zahl von Gläubigern als attraktiv beurteilt, auch wenn das bis jetzt nicht alle Gläubiger erkannt haben. Wir anerkennen, dass die Gläubiger gerne Gespräche über eine einvernehmliche Lösung führen möchten. Nur ist dies in diesem Fall aus rechtlichen Gründen nicht möglich.“

Man dürfe in diesem Zusammenhang den vor Ende des Moratoriums vorzunehmenden Schuldenschnitt durch die FMA nicht vergessen. „Das maximal mögliche Angebot haben wir bereits gelegt“, so Schaunig. Insofern stelle das Angebot die gewünschte einvernehmliche Lösung dar, während alles andere als die Annahme beide Seiten schlechter stellen würde.

„Aus diesen Gründen müssen sich die Gläubiger klar sein, dass sie hier das einzige, nicht verhandelbare Angebot und das bestmögliche Ergebnis vor sich liegen haben“, betont die Finanzreferentin. „Die Zeit läuft. Lassen die Gläubiger den 11. März verstreichen, werden sie danach vor einer bei weitem schlechteren Situation stehen und sich das jetzige Angebot zurückwünschen. Gerade hat Moody’s deutlich gemacht, dass die Gläubiger mit einer Ablehnung wesentlich mehr Risiko eingehen als mit der Annahme“, so Schaunig.
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