Hattmannsdorfer: „Ja, zum Vorstoß von Sebastian Kurz. Probleme am Linzer Hauptbahnhof zeigen, dass dringender Handlungsbedarf besteht.“

„Es kann nicht sein, dass Marokko 480 Mio. Euro EU-Unterstützungsgelder erhält und wir dann mit Problemen wie am Linzer Hauptbahnhof konfrontiert sind“

Linz (OTS) - Die Nachrichten von kriminellen Übergriffen durch eine Gruppe von Marokkanern am Linzer Hauptbahnhof häufen sich. Für OÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer kommt daher die Forderung von Außenminister Sebastian Kurz, die Hilfsgelder für unkooperative Herkunftsländer notfalls auch zu kürzen, keinen Tag zu früh: „Die Gruppe von Marokkanern am Linzer Hauptbahnhof lebt bei uns in einer Grauzone: Einerseits bekommen sie hier in Österreich oder Deutschland kein Asyl. Gleichzeitig können sie aber auch nicht abgeschoben werden, da ihr Herkunftsland ihre Rücknahme verweigert. Es kann nicht sein, dass Drittstaaten zwar Gelder aus Europa annehmen, sich sonst aber unkooperativ zeigen.“

Die EU müsse dringend den Druck bei den Verhandlungen erhöhen: „Ich kann die Forderung von Sebastian Kurz, mehr Druck auf die Herkunftsländer zu machen, notfalls auch durch Kürzung finanzieller Fördertöpfe, nur unterstreichen. Beim anstehenden EU-Gipfel sind alle Staats- und Regierungschefs, auch Bundeskanzler Werner Faymann, gefordert, die Position Europas mit Nachdruck zu vertreten und deutliche Maßnahmen zu setzen“, so Hattmannsdorfer.

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