VP-Korosec: Wehselys Sündenregister wird immer länger!

Reformbedarf wurde verschlafen und verdrängt, Steuergeld verschleudert und vernichtet

Wien (OTS) - „Die Liste an Verfehlungen und Versäumnissen der Wiener Gesundheitsstadträtin lässt sich problemlos verlängern“, erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Ergänzung zur heutigen Pressekonferenz der FPÖ. Abgesehen von den bereits seit Jahren bestehenden Problemen wie der Fertigstellung und Finanzierung des Krankenhauses Nord, unerträglich langen Wartezeiten bei Ambulanzbesuchen und bei planbaren Operationen sowie bei der Krebstherapie gebe es unzählige weitere Beispiele wo Wiens Verantwortliche für das Gesundheitsressort bis dato kläglich versagt hat.

Gangbetten und überfüllte Ambulanzen, zu wenig Kassenärzte

Konkret wären hier etwa die Gangbetten zu nennen. Hier leugnet die Stadträtin einerseits seit Jahren die Existenz dieser Betten, anderseits wird ohne erkennbare Verbesserung der Situation eine Taskforce um die andere eingesetzt.

Als weiteres Versäumnis führt die VP-Gesundheitssprecherin die seit Jahren sinkende Zahl der Kassenärzte an. Korosec: „Wir brauchen aufgrund des Bevölkerungswachstums dringend mehr niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und reden hier von einer Größenordnung von 300 zusätzlichen Kassenstellen. Die Stadtregierung schaut seit zehn Jahren tatenlos zu wie die Versorgung der Bevölkerung schlechter wird, das ist ein Skandal!“

Wo bleibt Gehaltsreform für Pflegekräfte?

Korosec ortet außerdem massive Versäumnisse der Stadtregierung bei der Aufwertung des Pflegepersonals. Konkret kritisiert die VP-Abgeordnete, dass es bis dato für die Pflegekräfte noch keine Details über eine Gehaltsanpassung analog zum neuen Schemata beim ärztlichen Personal gibt. Man habe lediglich festgelegt, welche Aufgaben die Pflegkräfte zusätzlich zu ihren bisherigen Tätigkeiten nach entsprechender Unterweisung von der Ärzteschaft übernehmen müssen. „Es ist eine Schande, dass die Stadt Wien bei der Gehaltsanpassung regelmäßig auf diese sehr wichtige Berufsgruppe im Gesundheitswesen vergisst“, ärgert sich Korosec.

Stichwort Zika-Virus – was tut Wien?

Zuletzt verweist die VP-Gesundheitssprecherin auf die Gefahren durch die Verbreitung des gefährlichen Zika-Virus, nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO zuletzt den globalen Gesundheitsnotstand diesbezüglich ausgerufen hat. Im Juni findet bekanntlich die Fußballeuropameisterschaft in Frankreich statt an der auch viele Fans aus Österreich teilnehmen werden. Von entsprechenden Vorbereitungsmaßnahmen wurde seitens der Gesundheitsstadträtin noch nichts bekanntgegeben.

„Es stellt sich auch hier die Frage, ob und wie Wien auf diese Herausforderung vorbereitet ist. Abwarten und zuschauen ist definitiv kein probates Mittel, Frau Stadträtin“, so Korosec abschließend.

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