Flüchtlinge – Stronach/Hagen verlangt 48-Stunden-Frist für Asylverfahren

Wien (OTS) - „Es ist höchste Zeit, dass für alle Asylwerber eine 48-Stunden-Frist nach Schweizer Vorbild eingeführt wird. Beginnen sollte die Innenministerin mit Menschen aus jenen Ländern, die als sichere Staaten gelten“, verlangt Team Stronach Generalsekretär und Sicherheitssprecher Christoph Hagen. Auffallend ist laut Hagen die unterschiedliche Haltung der ÖVP in dieser Frage: „Landeshauptmann Wallner fordert ebenfalls die Schnellverfahren, meine entsprechenden Anträge wurden aber im Parlament von der Bundes-ÖVP regelmäßig abgelehnt“.

Der Team Stronach Generalsekretär erinnert darüber hinaus auch an die Aussagen des Völkerrechtlers Michael Geistlinger, wonach auch ein Großteil der Syrer entsprechend der Genfer Flüchtlingskonvention nicht Verfolgte sondern „nur“ Vertriebene seinen – „und somit nur subsidiären Schutz erlangen können, nicht aber Asyl“. Wichtig ist laut Hagen, dass in den Ländern rund um Syrien der Aufbau der Infrastruktur für Flüchtlinge finanziell unterstützt wird: „Wenn wir etwa in Jordanien helfen, dass Städte wieder aufgebaut werden, hält das die Flüchtlinge in der Region und entlastet Europa!“

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