Vladyka: Ungleichbehandlung bei Mindestsicherung muss ein Ende haben

Klare Absage zu Obergrenzen und Abstrafung von kinderreichen Familien

St. Pölten (OTS) - Eine klare Absage kommt von SPNÖ-Sozialsprecherin LAbg. Christa Vladyka zu den heutigen Äußerungen von VP-Landesrätin Barbara Schwarz. „Mit der Ungleichbehandlung bei der Bedarfsorientierten Mindestsicherung zwischen Bodensee und Neusiedlersee muss endlich Schluss sein. Statt unter dem Deckmantel der Fairness Kinder bestrafen zu wollen, muss eine Verbundlichung bei der Mindestsicherung umgesetzt werden“, kritisiert Vladyka die heutige Wortspende aus der Ecke der ÖVP Niederösterreich.

Die SPÖ Niederösterreich unterstütze klar die Position des in Niederösterreich für die Bedarfsorientierte Mindestsicherung zuständigen Soziallandesrates, Ing. Maurice Androsch, der sich gegen die Einrichtung von Obergrenzen und die Abstrafung von kinderreichen Familien ausspricht, hält Vladyka fest: „Wer die Wörter ‚soziale Gerechtigkeit‘ in den Mund nimmt, sollte in erster Linie besser schauen, dass die Menschen gerecht entlohnt werden. Der überwiegende Teil der BMS-Bezieherinnen und Bezieher in Niederösterreich sind nämlich Menschen, die einer Beschäftigung nachgehen, aber zu wenig verdienen und Unterstützung durch die Mindestsicherung brauchen. Deshalb müssen wir uns vielmehr über die Schaffung von Arbeitsplätzen in Niederösterreich unterhalten und die Debatte über einen Mindestlohn in Höhe von 1.700 Euro führen, damit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Einkommen auch auskommen.“

„Jene, die über die Streichung von Sozialleistungen nachdenken, möchten die Schwächsten und Ärmsten in der Gesellschaft bestrafen. Dazu gehören auch die fast 6.000 Kinder in Niederösterreich, die von der BMS abhängig sind. Für diese Kinder wäre eine Kürzung der Mindestsicherung fatal. Denn schon jetzt müssen sie auf vieles verzichten“, so Vladyka.
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