GRAS: Breiter Widerstand gegen Akademikerball

Scharfe Kritik an übermäßiger Polizeirepression

Wien (OTS) - „Wir konnten heute ein starkes Zeichen gegen die rechtsextremen und faschistoiden Ballbesucher_innen setzen“, ist Antonia Fa von den Grünen & Alternativen Student_innen (GRAS) erfreut. Über 9000 Menschen gingen am Abend gegen den von der FPÖ organisierten Akademikerball auf die Straße, um für ein Ende des Balls zu protestieren, der als Vernetzungstreffen für die rechtsextreme Elite Europas dient. „Mit anwesenden Vertreter_innen der ungarischen Jobbik-Partei, der Identitären und PEGIDA entlarvt sich der Ball als das, was er ist: Ein Treffen faschistischer Ewiggestriger im Herzen der Republik Österreichs“, stellt die GRAS-Aktivistin Fa fest. Problematisch zeigte sich auch die Polizei, die aggressiv und repressiv gegen Demonstrant_innen und Journalist_innen vorging. So kam es im Laufe der Demonstration zu mehreren Identitätsfeststellungen und Festnahmen, mit dem alleinigen Grund, den exorbitant unangebrachten Personalaufwand rechtfertigen zu können.

„Die antifaschistischen Proteste verliefen ohne Probleme, was von der äußerst repressiv agierenden Polizei nicht gesagt werden kann“, kritisiert Antonia Fa die Handhabe der Polizei. So wurden Demonstrant_innen schon während dem Protest vonseiten der Polizei provoziert und im Anschluss kam es zu mehreren gewaltvollen Kesselungen, selbst bei angemeldeten Kundgebungen. "Die Polizei ging aggressiv und repressiv gegen antifaschistische Demonstrant_innen und auch Journalist_innen vor. Von Versammlungs- und Pressefreiheit scheinen die Beamt_innen nichts gehört zu haben", ist die GRAS-Aktivistin verärgert. Darüber hinaus kam es zu einem tätlichen Angriff eines Ballbesuchers gegen einen Heute-Journalisten. "Wer Journalist_innen attackiert, steht weder für Meinungs- noch Versammlungsfreiheit, wie es die Veranstalter_innen immer wieder versuchen darzustellen", argumentiert die GRAS-Aktivistin Fa.

Im Endeffekt zeigte der heutige Abend wieder, wie wichtig antifaschistischer Protest ist und weiterhin sein wird. „So lange rechtes Gedankengut die Gesellschaft durchzieht, wird es unseren Protest geben. Deshalb gehen wir auch am 6. Februar auf die Straßen, um einen Pegida-Aufmarsch in Graz und den Burschenbundball in Linz zu verhindern“, schließt Fa.

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