Erste Schritte für Einführung des Parkpickerls in Währing gesetzt

Wien (OTS/SPW-K) - In der heutigen Sitzung der Währinger Bezirksvertretung wurden die Weichen für die Einführung des Parkpickerls gestellt. Damit setzt die SPÖ Währing eine ihrer wichtigsten Forderungen der vergangenen Jahre durch!

Die Mehrheit des Bezirksparlaments (SPÖ und GRÜNE) sprach sich heute dafür aus, die Parkplatzmisere in Währing zu beenden und damit den Bewohnerinnen und Bewohnern wieder ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Die Position der SPÖ Währing war hier, unabhängig von der Haltung anderer Parteien, seit Jahren klar: nur die Einführung eines Parkpickerls im ganzen Bezirk wird jene Entlastung bringen, die sich die Währingerinnen und Währinger wünschen!

Die lange Suche nach einem Parkplatz ist nämlich nicht nur ein Problem für die Autofahrerinnen und Autofahrer selbst, sondern auch für alle Anrainerinnen und Anrainer, die unter der Belastung durch Lärm und Abgase zu leiden haben. Der Klubvorsitzende der SPÖ Währing, BezR Stephan Kögl, stellt klar: „Wir wollen den Autoverkehr weder behindern noch verbannen, sondern wir wollen es den Währinger Bürgerinnen und Bürgern ganz einfach nur ermöglichen, in Wohnortnähe ihr Fahrzeug abstellen zu können bzw. einen Parkplatz beim Einkaufen oder anderen Wegen zu finden. In der derzeitigen Situation ist das leider vielen Menschen in unserem Bezirk nicht möglich, weil Währing zum Parkplatz für viele Berufspendlerinnen und –pendler geworden ist.“

In einem nächsten Schritt wird sich die Bezirks-SPÖ dafür einsetzen, dass Überlappungszonen zum 17. Bezirk eingerichtet werden, die klar nachvollziehbar sind und im Sinne der Wohnbevölkerung möglichst großzügig ausgelegt werden sollten.

Erlöse zur Finanzierung von Garagen verwenden=

Unabhängig von der Entscheidung für das Parkpickerl, fordert die SPÖ Währing als ganz zentralen Punkt aber weiterhin die Errichtung von Wohnsammelgaragen mit leistbaren Abstellplätzen für die Bevölkerung. Dafür sollen auch die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung verwendet werden. Der Kritik von ÖVP und FPÖ, die SPÖ würde Befragungsergebnisse nicht respektieren, ist zu entgegnen, dass der ehemalige Bezirksvorsteher lange genug dabei zugesehen hat, wie sich die Parkplatzsituation im Bezirk sukzessive verschlechtert hat, ohne seine Verantwortung für die leidgeprüfte Bevölkerung zu übernehmen. Homole hat sich hinter den Ergebnissen einer Befragung versteckt, bei der im Vorfeld mit Polemik und falschen Informationen agiert worden war und blieb untätig. Außerdem wurden Studien, die die massive Überparkung im Bezirk klar belegen, konsequent ignoriert. Deshalb müssen nun andere handeln. So wie Befragungen legitime Instrumente der Demokratie sind, sind es auch Wahlen, und auch deren Ergebnisse sind zu respektieren. Die Mandatarinnen und Mandatare der SPÖ Währing wissen aus vielen persönlichen Gesprächen, dass nicht wenige Menschen ihre Meinung zum Parkpickerl geändert haben. Viele, die seinerzeit gegen die Einführung gestimmt haben, sind nun anderer Ansicht. Die SPÖ Währing bekennt sich daher klar zu ihrer Entscheidung für die Einführung des Parkpickerls.

Rückfragen & Kontakt:
BezR Stephan Kögl
Klubvorsitzender
stephan.koegl@spw.at
+43 664 885 400 79
http://www.waehring.spoe.at

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Mag.a Daniela Swoboda
Online-Kommunikation
+43 1 4000 81476
daniela.swoboda@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10008