Blümel: Rot-Grün schwächt Wirtschaftsstandort Wien

Ansiedelungsbilanz zeigt nur halbe Wahrheit - Ohne Produktion in Wien kein Wachstum - Bürokratie und Belastung der Wirtschaft muss endlich abgebaut werden

Wien (OTS) - "Die heute publik gewordenen Rekordzahlen an Betriebsansiedelungen durch die Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria, die zum Wirtschaftsministerium gehört, sind für Österreich und natürlich gerade für Wien sehr wichtig und erfreulich! Gerade in Wien, wo durch Rot-Grün Rekordarbeitslosigkeit bei Rekordverschuldung und Minuswachstum herrscht, ist es wesentlich, dass der Bund dort anpackt, wo die Stadt vollkommen auslässt: nämlich bei der Wirtschafts- und Standortpolitik", so ÖVP Wien Chef StR Gernot Blümel: "Während nicht zuletzt durch die intensive Arbeit der ABA internationale Unternehmen den Weg nach Wien finden, verlassen viele Betriebe aufgrund der rot-grünen Überregulierungen und der Belastung der Unternehmen Wien. Alleine in den letzten fünf Jahren haben 60 Wiener Betriebe den Standort verlassen und damit natürlich auch die Arbeitsplätze aus Wien abgezogen. Rot-Grün tut nichts dazu, diesen Trend zu stoppen. Ganz im Gegenteil: das demonstrative Ignorieren jeder standort- und wirtschaftspolitisch relevanten Maßnahme lässt noch viel Schlimmeres erwarten". Daher sei Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und der ABA zu danken, die sich für den Standort Wien stark machen. Laut Wirtschaftskammer Wien sind in den letzten 20 Jahren die Betriebsflächen in Wien um mehr als 20 Prozent geschrumpft. 1992 hatten wir noch 2800 Hektar Betriebsflächen, 2015 waren es nur noch 2190 Hektar, das entspricht dem Verlust von fast 900 Fußballfeldern. Gleichzeitig haben in den letzten Jahren 16 Prozent der Industrieunternehmen Betriebsteile an einen anderen Standort außerhalb Wiens verlagert. Kein Wunder sind doch in Wien rund 560 (!) Landesgesetze und Verordnungen mit rund 9000 Paragraphen zu beachten. Bundesgesetze, EU-Richtlinien, nationale und internationale Normen sind dabei gar nicht berücksichtigt.

Gernot Blümel dazu: "Von bürokratischen Entlastungen, von der Ankurbelung des Wachstums und von der Förderung der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter ist im Wiener Regierungsprogramm nur wenig zu lesen. Konkret wird Rot-Grün nur, wenn es um Belastungen geht, etwa die Einführung einer Leerstandsabgabe oder die drastische Erhöhung der Grundsteuer. Der ideologisch motivierte Feldzug gegen unternehmerische Initiativen in dieser Stadt schwächt den Wirtschaftsstandort Wien im Wettstreit mit anderen europäischen Metropolen. Wir brauchen weniger Bürokratie und mehr unternehmerische Freiheit. Wer auf "planwirtschaftliche" Rezepte setzt, der riskiert letztlich den Wohlstand der Wienerinnen und Wiener."

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