Stöger: Nehme meine neue Aufgabe mit Respekt an

Arbeitslosigkeit ist eine persönliche, eine wirtschaftliche aber auch eine gesellschaftliche Katastrophe, gegen die mit aller Kraft Lösungen gefunden werden müssen

Wien (OTS/SK) - „Ich nehme meine neue Aufgabe mit Respekt an“, erklärte der Sozialminister Alois Stöger am Mittwoch anlässlich der Regierungsumbildung im Nationalrat. Als wesentliche Ziele seines neuen Ressorts als Sozialminister nannte Stöger den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und für Arbeitsplätze, die nicht Working poor produzieren, sowie ein klares „Ja“ zum Umlageverfahren zur Sicherung der Pensionen. Stöger bedankte sich bei Rudolf Hundstorfer und würdigte dessen erfolgreiche Arbeit als Sozialminister. Zugleich wünschte er seinem Nachfolger im Ressort als Infrastrukturminister, Gerald Klug, alles Gute. ****

Die Bereiche Arbeit und Soziales sind die Herzstücke der Sozialdemokratie und der Regierung. „Da geht es um das Eingemnachte -da geht es darum, ob man einen Arbeitsplatz hat, ein Gehalt, von dem man leben kann und ob man im Alter eine Pension habt, mit der man das Auslangen findet“, betonte Stöger. „Arbeitslosigkeit ist eine persönliche, eine wirtschaftliche aber auch eine gesellschaftliche Katastrophe“, sagte Stöger. „Wir sind in einer herausfordernden Situation. Und genau in dieser Zeit erwarten die Menschen Lösungen“, hob Stöger hervor.

„Viele Menschen sind verunsichert, ob sie im Alter von ihrer Pension leben können“, erklärte Stöger vor dem Hintergrund der geburtenstarken Jahrgänge und hob hervor, dass die Menschen ein Recht auf eine ehrliche Antwort hätten. Stöger betonte, dass es gelungen sei, das faktische Pensionsantrittsalter deutlich anzuheben und erklärte: „Das Umlageverfahren hat sich 60 Jahre in Österreich bewährt – die Menschen haben immer ihre Pensionen bekommen.“ Für Stöger gebe es daher ein klares „Ja“ zum Umlageverfahren, aber auch:
„Ja zu einer sachlichen und facettenreichen Debatte.“

Ziel müsse es sein, betonte Stöger, „dass unser Sozialstaat von allen getragen wird und da ist, wenn man ihn braucht“. (Schluss) up

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