Steirischer SPÖ-Parteitag (2) – Hundstorfer: Sozialen Zusammenhalt sichern, stärken, fördern

Standing Ovations für Hundstorfer – Zu Flüchtlingskrise: „Erwarte mir Handlungsfähigkeit und Konsequenz von Europa“

Wien (OTS/SK) - Mit Standing Ovations und kräftigem Applaus haben die 700 Delegierten und Gäste des steirischen SPÖ-Parteitages heute, Samstag, ihre Unterstützung für Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer zum Ausdruck gebracht. In seiner Grußrede machte der noch amtierende Sozialminister klar, wie wichtig Zusammenhalt und politische Kultur für die Demokratie sind. „Sozialer Zusammenhalt ist die Basis unseres Erfolges. Als Bundespräsident möchte ich den sozialen Zusammenhalt in Österreich sichern, stärken, fördern. Ich will die Österreicherinnen und Österreicher zusammenbringen und mich mit ganzer Kraft für ein Europa des Miteinanders einsetzen“, betonte Hundstorfer, der sich „für eine offene Hofburg, für einen Ort des Dialogs und Respekts und für eine politische Kultur, auf die Österreicherinnen und Österreicher stolz sein können“, einsetzt. ****

Er, Hundstorfer, sei sein Leben lang immer schon der Überzeugung gewesen, dass es in der Politik darum gehe, „Menschen zusammenzubringen, Brücken zu bauen und sich für die Menschen einzusetzen“. Auch in schwierigen Zeiten – etwa vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise – müsse durch Dialog nach gemeinsamen, tragfähigen Lösung gesucht werden. Dabei warnte Hundstorfer vor einer politischen Kultur der Verunglimpfungen und Untergriffen. „Untergriffe schaden den Grundpfeilern der Demokratie und unserer Kultur. Sie vergiften das Klima und beschädigen die Basis dieses Erfolges“, sagte Hundstorfer. Es mache daher einen Unterschied, wer Bundespräsident in Österreich wird.

Die Devise müsse lauten: „Aufeinander zuzugehen, zuzuhören, zu verstehen, Ärmeln hochzukrempeln und einen gemeinsamen Weg zu beschreiten. Es ist schwierig, aber möglich, unterschiedliche Denkweisen miteinander zu verknüpfen.“ Europa habe in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass es auch in schwierigen Situationen handlungsfähig sein könne – siehe Wirtschafts- und Finanzkrise. „Dieselbe Handlungsfähigkeit und Konsequenz erwarte ich mir in der Frage der Flüchtlinge. Es kann nicht sein, dass einige wenige Länder sich um die Wahrung der menschlichen Grundrechte annehmen und andere nicht“, sagte der Präsidentschaftskandidat.

Und weiter: „Ich möchte mich als Bundespräsident im Rahmen der Möglichkeiten dieses Amtes in Europa dafür einsetzen, Herausforderungen, die die Nationalstaaten nicht mehr alleine bewältigen können, gemeinsamen zu lösen.“ (Schluss) mo/up

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