ÖH: Bildung darf keine Einkommensfrage sein!

Gebühren für Aufnahmetests fördern Elitenbildung weiter

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) kritisiert den Plan zahlreicher österreichischer Universitäten Gebühren für Aufnahmetests einzuheben stark.

Die kontinuierliche Kürzung von Sozialleistungen, sich häufende Zugangsbeschränkungen und die Einhebung von Gebühren belasten Studierende zusehends mehr. Mit diesem Vorhaben wird nun noch mehr potentiellen Studierenden der Weg an die Hochschule verwehrt – für viele wird es dann entgültig unleistbar.
Zugangsbeschränkungen fördern die Elitenbildung an Hochschulen ohnehin, wenn sie jetzt auch noch etwas kosten sollen, wird noch stärker vorselektiert. Durch zusätzliche Zahlungen werden vor allem sozial Schwache nicht nur abgeschreckt, sondern schlicht und einfach davon abgehalten zu studieren.
"Nur um zu probieren überhaupt ins Studium zu kommen pro Test 50€-110€ zu zahlen, das können sich viele nicht leisten!“, zeigt sich Magdalena Goldinger vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung empört.

Die fortschreitende Neoliberalisierung unseres Bildungssystems, Zugangsbeschränkungen und Gebühren, führen zu mehr sozialer Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft.
„Chancengerechtigkeit wird durch die Einhebung von Gebühren mit Füßen getreten. Wir fordern die Universitäten auf, nicht zu beschließen Gebühren für Aufnahmetests einzuheben!“, so Goldinger.

Eine aktuelle Infografik zu Gebühren für Aufnahmetests finden Sie hier:
https://www.oeh.ac.at/news/bildung-darf-keine-einkommensfrage-sein

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