Asylgipfel - Stronach/Lugar: Regierung gesteht Schuld bei Asylpolitik ein

127.500 Asylwerber entsprechen etwa der Einwohnerzahl von Innsbruck – Obergrenze ist längst überschritten

Wien (OTS) - „Die ersten Ergebnisse des Asylgipfels sind ein Schuldeingeständnis der Regierung, die nun langsam die Tragweite der Willkommenspolitik erkennt“, erklärt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. Bevor aber Österreich heuer weitere 37.500 Asylwerber aufnimmt, „soll die Regierung einen Plan vorlegen, was mit jenen rund 90.000 Flüchtlingen geschehen soll, die zum Teil entgegen der Schengen- und Dublin-Regelungen sowie der Genfer Flüchtlingskonvention in unserem Land sind“, verlangt Lugar.

Was diese Zahlen für die Änderung der Bevölkerungsstruktur bedeuten, rechnet Lugar vor, der die Obergrenze auch angesichts der Arbeitsmarktsituation längst überschritten sieht: „Die 127.500 Asylwerber, die die Regierung in den nächsten drei Jahren nach Österreich lassen will, entsprechen etwa der Einwohnerzahl von Innsbruck – der fünftgrößten Landeshauptstadt. Zusammen mit den bereits im Land befindlichen 90.000 Asylwerbern übertreffen sie bereits mit Linz die drittgrößte Stadt in Österreich!“

„Was die Regierung uns jetzt als Plan B verkauft, ist aber nur eine reine Absichtserklärung ohne vernünftige Lösungsmodelle“, erklärt Lugar. Denn wie verhindert werden soll, dass die Flüchtlingslawine weiterhin ungebremst nach Österreich rollt, haben vorerst weder Kanzler noch Vizekanzler dargelegt.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0003