Gudenus: Sicherheit für die Wienerinnen und Wiener durch mehr Polizei

Drogen-Hot-Spots auf der Linie U6 sind Beweis für eine verfehlte Sicherheitspolitik

Wien (OTS) - Wien leidet unter einem akuten Sicherheitsnotstand, konstatiert der FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus und blickt besorgt auf die Kriminalitätsentwicklung in der Bundeshauptstadt. Neben den stetig steigenden Meldungen über Vergewaltigungsdelikte, Raub auf offener Straße zu jeder erdenklichen Tages- und Nachtzeit sowie die zunehmenden Belästigungen von Frauen, floriert der Drogenhandel unter anderem bei den U6-Stationen. „Die Wiener Polizei ist völlig überlastet und hat keine Kapazitäten mehr, um die steigende Alltagskriminalität einzubremsen“, ärgert sich Gudenus. Die bekannten Drogenumschlagplätze bei den U6-Stationen Josefstädter- und Alser Straße werden für die Anrainer immer mehr zu No-Go-Areas, die längst nicht nur bei Dunkelheit gemieden werden. Obwohl diese Suchtgift-Hot-Spots seit langem bekannt sind, hat man auf diese Problematik nicht reagiert.

„Die jahrelang an- und dann endlich verkündete Aufstockung der Wiener Polizei existiert offenbar mehr auf dem Papier und ist längst nicht ausreichend, sonst würde man mehr Exekutivbeamte auf der Straße sehen“, so Gudenus, der die jahrelange FPÖ-Forderung nach einer eigenen U-Bahn-Polizei, die mittelfristig natürlich alle öffentlichen Verkehrsmittel permanent bestreifen soll, erneuert. Dazu braucht es allerdings wenigstens 500 Planstellen mehr, für die Bürgermeister Häupl sich bei Innenministerin Mikl-Leitner vehement einsetzen muss. Wien darf nicht zu einem Eldorado für Verbrecher aus aller Herren Länder verkommen. Auch im Hinblick auf die warme Jahreszeit wird es notwendig sein, die Beamten in den Erholungsgebieten der Donauinsel und des Grünen Praters deutlich aufzustocken. „Prävention statt dem Negieren potentieller Gefahren muss die Devise lauten“, ist Gudenus überzeugt. „Ich möchte jedenfalls im Frühling und Sommer nicht über Belästigungen und Raubdelikte lesen müssen, die an Orten passieren, wo sich die Wienerinnen und Wiener erholen und wohlfühlen sollen. Ich verlange von den Verantwortlichen im Rathaus Aktionen statt verspäteter Reaktionen!“ (Schluss)

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