VP Korosec ad Spitalskonzept: Wir akzeptieren keine Experimente auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten!

Bündelung von Ressourcen ist sinnvoll – aber nicht um jeden Preis

Wien (OTS) - „Wir bleiben skeptisch, was die Umsetzung des Masterplanes und die Auswirkungen auf das medizinische System betrifft“, erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Replik zur heutigen Präsentation des Wiener Spitalskonzepts 2030.

Es sei zwar durchaus zu begrüßen, dass man endlich auch im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) an einer längst fälligen Bündelung der Ressourcen arbeitet, trotzdem sei das Vorgehen der Führungsriege zu hinterfragen, insbesondere was die Kommunikation mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch mit den jeweiligen Bezirken betrifft.

Korosec gibt in diesem Zusammenhang auch zu bedenken, dass die geplanten Veränderungen nicht nur ein Loslassen von Gewohnheiten bedeuten, sondern auch mit gewissen Risiken behaftet sind. So werden etwa die geplanten zentralen Notaufnahmen in den Spitälern mit ziemlicher Sicherheit ein sehr heikles Nadelöhr bei der Bewältigung der Patientenströme werden. „Dort darf es dann – egal ob Sommer, Winter oder Urlaubszeit – zu keinerlei Engpässen beim Personal oder anderen Einschränkungen kommen, weil sonst die ganze Versorgungskette gestört wird. Auch die Verantwortung der Fachzentren für die lückenlose Organisation der Konsiliarversorgung an allen anderen Standorten ist eine sehr sensible Stelle im Gesamtkonzept. Wiens Stadtregierung hat auf alle Fälle mit größter Sorgfaltspflicht an die Umsetzung dieses Vorhaben heranzugehen, daher schauen wir allen Beteiligten hier sehr genau auf die Finger“, so Korosec abschließend.

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