Korosec zu NEOS: Pensionssystem ist sicher

Angriffe gegen Bundespräsidentschaftskandidaten Dr. Khol haltlos

Wien (OTS) - Zu den gestrigen Äußerungen von NEOS-Klubobmann Strolz hält LAbg. Ingrid Korosec, Bundesvorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes, fest:

„Die gestrigen Aussagen von Strolz sind völlig haltlos und disqualifizieren sich von selbst. Dass das Pensionssystem „schrottreif“ ist entbehrt jeder Grundlage. So belegen die neuesten Zahlen zum Bundeszuschuss, dass keine gravierenden Steigerungen zu erwarten sind. Derzeit beträgt der Staatszuschuss 6,03 % des BIP, bis 2035 ist eine Steigerung auf 6.70 % zu erwarten um dann bis 2060 wieder auf 6,36 % abzusinken. Der Grund dieser Entwicklung liegt, neben den bereits erfolgten Reformmaßnahmen im Pensionsbereich, auch darin, dass die Zahl der Beamten sinkt und die öffentlich Bediensteten schrittweise in die gesetzliche Pensionsversicherung integriert werden.

Auch die Angriffe gegen den Bundespräsidentschaftskandidaten Dr. Khol sind klar zurückzuweisen. Gerade Dr. Khol hat als langjähriger Obmann des Seniorenbundes und Präsident des überparteilichen Österreichischen Seniorenrates maßgebend dazu beigetragen, dass unsere Pensionen sicher sind.

Und Korosec weiter: „Dr. Khol ist für mich ein ganz ausgezeichneter Präsidentschaftskandidat, neben seiner internationalen langjährigen Erfahrung hat er bereits in zahlreichen führenden Positionen bewiesen, dass mit seinem Namen Qualität und Verlässlichkeit verbunden sind. Er ist für mich der nächste logische Bundespräsident und ich werde ihn auf diesem Weg mit voller Kraft unterstützen.“

„Das Pensionssystem ist sicher und es besteht überhaupt kein Grund zur Panik. Natürlich bedarf es, wie auch in den letzten 60 Jahren des ASVG, auf Grund der demografischen Entwicklung laufender Anpassungen, etwa im Bereich der medizinischen und beruflichen Rehabilitation oder der Invaliditätspensionen. Dies war aber auch in den vergangenen Jahrzehnten immer so und wird auch in Zukunft so sein“, so Korosec abschließend.

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