IT-Beschäftigte kämpfen um ihren Kollektivvertrag

BetriebsrätInnenkonferenz beschließt mit großer Mehrheit weitere Betriebsversammlungen und Aktionen im öffentlichen Raum

Wien (OTS) - Nachdem auch die fünfte Verhandlungsrunde für einen Kollektivvertrag in der IT-Branche ohne Ergebnis geblieben ist, beschlossen rund 150 BetriebsrätInnen der IT-Branche heute in Wien Aktionen und Maßnahmen zur Durchsetzung eines Abschlusses für die 45.000 Beschäftigten. ++++

Auch bei der letzten Verhandlungsrunde verbanden die Arbeitgeber eine Erhöhung der Gehälter mit inakzeptablen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und der massiven Kürzung der Entlohnung für PraktikantInnen. „Mit diesem Verhandlungsstil, der Erhöhungen an Verschlechterungen im Rahmenrecht koppelt, muss Schluss sein. Wir wollen Verhandlungen auf Augenhöhe und Abschlüsse, die die geleistete Arbeit der IT-Beschäftigten honoriert. Die Branche kann sich das leisten und es ist höchste Zeit über ein wirklich modernes Rahmenrecht zu reden, das auch Fragen der Aus- und Weiterbildung thematisiert. Das Verhalten der Arbeitgeber ist da in keiner Weise zukunftsorientiert und es verhärtet sich der Verdacht, dass sie an gar keinem Abschluss interessiert sind“, so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) Alois Bachmeier.

Um die Beschäftigten zu informieren hat die BetriebsrätInnen-Konferenz heute in Wien beschlossen, in der Woche zwischen 25. und 29. Jänner weitere Betriebsversammlungen durchzuführen.

Bachmeier abschließend: „Wir sind an einer raschen Lösung für die Beschäftigten in der IT-Branche interessiert und stehen jederzeit für Verhandlungen auf Augenhöhe zur Verfügung – wenn es für uns keine andere Alternative gibt, dann müssen wir auch Kampfmaßnahmen planen, um einen fairen KV-Abschluss zu erreichen.“

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