Bures bei Barbara-Prammer-Symposium (1): „Lasst uns für eine solidarische und gerechte Welt kämpfen“

Symposium diskutiert das Thema „Frauen.Flucht.Solidarität“

Wien (OTS/SK) - „Das Thema des heutigen Symposiums ist traurige Realität. Am Ende des vergangenen Jahres waren rund 60 Millionen Menschen vor bewaffneten Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen auf der Flucht. Acht von zehn flüchtenden Menschen weltweit sind Frauen und Kinder. Auf einen getöteten Soldaten kommen aktuell neun getötete Zivilisten, darunter vor allem Frauen und Kinder“, sagte Parlamentspräsidentin Doris Bures heute im Rahmen des 2. Barbara Prammer Symposiums im Parlament. Das heurige Symposium, das von den SPÖ-Frauen, dem SPÖ-Parlamentsklub und dem Karl-Renner-Institut veranstaltet wird, befasst sich mit dem Thema „Frauen.Flucht.Solidarität“. ****

„Solidarität muss auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene verstärkt werden. Es geht um einen internationalen Zusammenschluss, um die Fluchtgründe hintanzuhalten. Einen stärkeren Zusammenhalt benötigt es aber auch bei der Verteilung flüchtender Menschen in Europa, denn Solidarität ist keine Einbahnstraße. Es gilt aber auch im eigenen Land. Denn glaubwürdig ist man nur, wenn auch im eigenen Land alle Anstrengungen unternommen werden, um die Erfüllung der Quote sicherzustellen“, so Bures.

Barbara Prammer habe immer wieder festgestellt, dass nur eine solidarische Welt eine gerechte Welt sei. Daher forderte Bures die zahlreich erschienenen Gäste zum Abschluss ihrer Eröffnungsrede auf, für eine solidarische und gerechte Welt zu kämpfen.

Nach der Eröffnung durch die Parlamentspräsidentin, diskutieren Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder und SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf Gewaltschutz und Integration. Die Keynote zum Thema „Frauen auf der Flucht“ hält Irene Khan, Generaldirektorin der International Development Law Organization (IDLO).

Am Nachmittag finden Workshops zu den Bereichen „Frauen in Bewegung“, „FrauenLeben hier“ und „Frauen sichern Frieden“ mit Mitgliedern des SPÖ-Parlamentsklubs und ExpertInnen statt. (Forts.) up/ms/mp

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