Grüne/Schautzer: Mikl-Leitner spielt mit dem Feuer

-Überfallsartige Errichtung von Asylgroßquartier in der Henselkaserne schürt unnötig Ängste

Villach (OTS) - „Die Unterbringung der vielen Flüchtlinge, die in Österreich Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, ist das Gebot der Stunde und stellt uns alle vor große Herausforderungen. Eine Herausforderung, der die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner nicht mehr gewachsen zu sein scheint. Anders ist das absolut unsensible Darüberfahren über alle Sorgen der Bevölkerung durch die Ministerin nicht zu erklären.“ stellt die Grüne Flüchtlingssprecherin im Kärntner Landtag und Gemeinderätin in Villach Sabina Schautzer im Hinblick auf die geplante Unterbringung von 450 Flüchtlingen in der Villacher Henselkaserne fest.

„Für mich ist es besonders wichtig, dass Flüchtlinge, die in ihrem Leben unvorstellbares Leid erfahren haben, ein menschenwürdiges Dach über dem Kopf erhalten und offenherzig in unserer Gesellschaft aufgenommen werden, wozu vor allem eine möglichst kleinräumige Unterbringung wünschenswert ist.“ so Schautzer. „Mit der überfallsartigen Schaffung von Großquartieren ohne Rücksicht auf lokale Gegebenheiten und die BürgerInnen vor Ort – wie derzeit in Villach - erreicht Innenministerin Mikl-Leitner leider nur das Gegenteil: Provokation, Verunsicherung und Ängste in der Bevölkerung.“

Die Angstmache schürt Aggressionen, die leider alle Männer, Frauen und Kinder zu spüren bekommen, die sich bei uns Schutz vor Gewalt erhoffen. Deshalb appelliert Schautzer an alle politisch Verantwortlichen, aber auch an alle AnrainerInnen der Villacher Henselkaserne: „Werfen wir in dieser schwierigen Situation nicht die Menschlichkeit über Bord!“

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen Kärnten
Mag. Elke Galvin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
0664/831 74 35
elke.galvin@gruene.at
http://kaernten.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRK0001