SP-Hora: Polizeipräsenz am Praterstern erhöht

Sind Täter der FPÖ etwa bekannt? Oder wird versucht, politisches Kleingeld zu schlagen?

Wien (OTS/SPW-K) - „Der Bezirk steht in stetigem Austausch mit der Polizei. Gerade deshalb wurde auch die Polizeipräsenz am Praterstern erhöht“, erklärt Karlheinz Hora, Bezirksvorsteher der Leopoldstadt (SPÖ), und nimmt dabei auf die Vorwürfe der FPÖ von vermehrten Übergriffen durch Flüchtlinge und Asylwerber Bezug. „Diese Aussagen kann ich nicht nachvollziehen“, hält Bezirksvorsteher Hora fest.

„Interessant ist dabei vor allem, dass die Täter zwar nicht der Polizei, aber scheinbar der FPÖ bekannt sind. Wenn dem so ist, ist die FPÖ verpflichtet, diese Informationen der Polizei zu übermitteln, um ein rasches Strafverfahren zu ermöglichen“, stellt Hora klar, und weiter: "Andernfalls muss angenommen werden, dass die FPÖ gezielt Details zu begangenen Straftaten verheimlicht und bewusst die Arbeit der Polizei verhindert, um politisches Kleingeld zu schlagen."

Um die Situation am Praterstern zu entschärfen ist, laut Hora, auch ein „Alkoholverbot“ denkbar, allerdings nicht in dem Sinne, "wie es sich die FPÖ vorstellt". „Ich plädiere ja schon länger dafür, den Verkauf von alkoholischen Getränken am Praterstern einzuschränken. Leider war die FPÖ bisher immer dagegen. Von einem Konsumationsverbot, wie sie es fordert, halte ich nichts, da man so etwas einfach nicht exekutieren kann“, so Hora abschließend.

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