Christian Ragger: Heuer Obergrenze von 500 Flüchtlingen in Kärnten

Notbremse nötig - Ansturm wie im Vorjahr sozial und finanziell nicht mehr verträglich

Klagenfurt (OTS) - „Nochmals 5.000 Migranten wie im Vorjahr aufzunehmen, kann Kärnten nicht verkraften. Denn man muss davon ausgehen, dass aufgrund des Familiennachzuges bis zu 20.000 Menschen im Sozialsystem, am Wohnungs-und Arbeitsmarkt zu integrieren sind. Das bringt unser Bundesland ressourcenmäßig und finanziell an die Belastungsgrenze“. Mit diesen Worten fordert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger für das heurige Jahr eine Obergrenze von 500 Flüchtlingen für Kärnten. „Wir müssen die Notbremse ziehen“, erklärt Ragger. Denn die Auswirkungen des massiven Anstiegs an Asylanten im Vorjahr würden für die Bevölkerung mit monatelanger Verzögerung spürbar. Wenn Asylanten nach Erhalt des Bleiberechts ihre zugeteilten Großquartiere verlassen und mit nachgeholten Angehörigen auf den Wohnungs- und Arbeitsmarkt drängen werden. Im Zuge der neuen festgelegten Obergrenze müsse konsequent darauf geachtet werden, dass nur mehr Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden und alle jene, die bloß auf der Suche nach einem besseren Leben sind, abgewiesen werden. Eine Obergrenze auch deshalb nötig sei, weil die Lösungsvorschläge, die LH Dr. Peter Kaiser präsentiert hat, völlig ungeeignet sind. . „Wer sich in dieser Frage auf die EU verläßt, ist verlassen“, so Ragger abschließend.

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