Fazekas: Vorfälle in Köln zeigen eine völlig neue Form der Kriminalität

Wien (OTS/SK) - „Die Übergriffe in Köln zeigen eine neue Kriminalitätsform. In weitaus kleinerem Rahmen kennt man sie als ‚Antanzen‘, in diesem Kontext kann man aber schon fast von ‚Zusammenrottung‘ sprechen, bei der offenbar alle Dämme gebrochen sind. Etwas Derartiges darf nicht wieder vorkommen! Daher geht es für mich in erster Linie weder darum, Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen noch Fehlverhalten seitens der Exekutive anzuprangern, sondern die Täter konsequent zu ermitteln“, so der SPÖ-Abgeordnete und Mitglied des Innenausschusses Hannes Fazekas. ****

„Ich bin davon überzeugt, dass die Polizei unter denkbar schwierigen Bedingungen gute Arbeit leistet. Aber, wie auch der Fall in Köln klar zeigt, diese immer wieder vor völlig neuen immensen Herausforderungen steht. Den PolizistInnen vor Ort müssen die besten Einsatzbedingungen gewährleistet werden – das beginnt bei der Planung und geht bis zur Bereitstellung von Personal sowie entsprechender Ausrüstung. Nun gilt es, alles zu tun, um die Ermittlungen rasch voranzutreiben“, betont Fazekas.

„Eines ist klar: Gewalt gegen Frauen ist eine Straftat. Die Täter müssen gefasst und bestraft werden, auch wenn das bedeutet, dass sie damit ihr Aufenthaltsrecht verwirken“, so Fazekas.

Dennoch warnt Abgeordneter Hannes Fazekas davor, alle Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen: „An den Grundfesten der Menschenrechte dürfen wir nicht rütteln. Menschen in Not müssen wir helfen.“ (Schluss) ms

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