Gewaltbereite PKK-Anhänger prügeln auf Flughafen-Gast ein

Wien (OTS) - Der illegitime Kampf der international als Terrororganisation eingestuften PKK in der Südost-Türkei gegen den türkischen Staat und die Mehrheit der Zivilbevölkerung, sowohl türkischer als auch kurdischer Abstammung, lässt seit Wochen Unruhe in der Türkei herrschen. Die PKK kämpft dabei mit schwerem Geschütz gegen jeden und alles, was sich ihr in den Weg stellt, ohne Rücksichtnahme auf zivile Opfer. Das besonnene und entschlossene Vorgehen der Türkei um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen macht den Kampf, gegen eine Terrororganisation die bereit ist in Gebieten mit einer hohen zivilen Bevölkerungsdichte Gräben auszuheben, schweres Geschütz zu verwenden, Krankenhäuser und Schulen anzuzünden, und Minen zu legen, langwierig und schwierig.

Der Einzug in Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte ist ein neuartiges taktisches Vorgehen der PKK, als kaltbrünstige Reaktion auf die großen militärischen Verluste in den letzten Wochen und den schwindenden Rückhalt in der kurdisch-türkischen Zivilbevölkerung.

Dieser Konflikt beschäftigt mittlerweile auch die EU und Österreich. Am 6. Jänner 2015 versammelte sich eine Gruppe von etwa 20 gewaltbereiten PKK-Sympathisanten am Flughafen Wien/Schwechat um Ihre Unterstützung für die Terrororganisation kund zu tun.

Leider kam es im Zuge der Demonstration zu Übergriffen auf einen Flughafengast kurdischer Abstammung, der seinen Unmut gegen das Vorgehen der PKK im Südosten der Türkei den Demonstranten mitgeteilt hat. Der Flughafengast wurde daraufhin von einigen Demonstranten verfolgt und brutal zusammengeschlagen. Der Vorfall, die zugefügten Verletzungen und der Tatvorgang wurden sorgfältig dokumentiert und der Rechtsweg gegen die Aggressoren wird seitens der UETD konsequent verfolgt werden.

Die Demonstration hat im Beisein der österreichischen Exekutive stattgefunden und wurde von dieser geduldet. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir friedliche Demonstrationen jeglicher Gesinnung unter Einhaltung der österreichischen Gesetze befürworten. Wir fordern jedoch die österreichische Exekutive auf gegen die Verletzung von Gesetzen vorzugehen. Die Duldung der Verstöße gegen das Abzeichengesetz seitens der Demonstranten, die von unserer Seite dokumentiert wurde, durch die Exekutive, ist unsererseits weder verständlich noch der Rechtsstaatlichkeit würdig.

Die brutale Attacke auf den Flughafengast und die Missachtung der österreichischen Gesetze sind Beispielhaft für die Unaufrichtigkeit der österreichischen Politik im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Wir fordern somit die österreichische Exekutive und Politik ihre Beziehungen zu der international als Terrororganisation anerkannte PKK und ihrer Sympathisanten zu überdenken und den österreichischen Gesetzen Genüge zu tun.

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DI Cem Aslan, Tel.: 069916060076

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