FPÖ-Kickl zu Pröll-Nichtantreten: Und täglich grüßt das Murmeltier...

Watsche für VP-Parteispitze - Pröll als Hätti-Wari-Präsident

Wien (OTS) - „Das Nichtantreten von Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll zur Wahl des Bundespräsidenten ist wohl nur für die insgesamt realitätsfremde VP-Spitze um Vizekanzler Mitterlehner eine Überraschung“, kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. „Pröll folgt dem vom ihm selbst aufgestellten Gesetz der Serie - zuerst anzukündigen um dann wieder zurückzuziehen“, so Kickl.

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, erinnerte Kickl daran, dass Pröll dies in der Vergangenheit bereits mehrmals so gespielt habe. „Durch seine Nichtkandidatur macht sich Niederösterreichs Landeshauptmann endgültig zum Hätti-Wari-Präsidenten. „Hätte ich kandidiert, hätte ich gewonnen...“, so Kickl zu Prölls Selbsteinschätzung.

„Einziger realpolitischer Effekt der Diskussion um das Antreten Prölls ist eine ordentliche Watsche aus Niederösterreich für die gesamte ÖVP-Führungsriege, die sich in den vergangenen Wochen in Lobhudeleien für Pröll gegenseitig überboten haben. Die regelmäßige Austeilung von Watschen für die eigene Partei sei offenbar der eigentliche Inhalt des von Pröll angesprochenen Lebensplans und das was er unter angewandter Machtpolitik verstehe, vermutet Kickl. „Wir sind jetzt sehr gespannt, wie der Plan B der ÖVP aussieht“, sagte Kickl, der stündlich erwartet, dass sich Othmar Karas medial selbst nominiere und so der Erste ist, der sich als zweite Wahl ins Spiel bringt.

Im Gegensatz zur Aufregung in anderen Parteien gehe die FPÖ die Nominierung ihres Bundespräsidentschafts-Kandidaten mit dem notwendigen klaren Kopf und nach Maßgabe des größtmöglichen Nutzens für die österreichische Bevölkerung an. Damit unterscheide sich die FPÖ deutlich vom rot-schwarzen Streben um den reinen Machterhalt. „Prölls Entscheidung wurde von uns so erwartet, wie sie getroffen wurde. Das ändert daher nichts an unserem Plan, nach allen anderen Parteien zu entscheiden, wen wir ums höchste Amt im Staat ins Rennen schicken“, so Kickl.

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