SP-Vettermann ad VP-Schwarz: ÖVP muss längst überholte Erziehungsansichten endlich abstreifen

Plakataktion 'AUSGESPROCHEN' schafft Klima der Akzeptanz

Wien (OTS/SPW-K) - Für Unverständnis sorgt eine aktuelle Presseaussendung der VP-Abgeordneten Sabine Schwarz, die sich scheinbar mit aller Vehemenz gegen die geplante Aufklärungskampagne des Vereins 'AUSGESPROCHEN' wehrt.

"Ein Klassenzimmer, in dem 'schwul' oder 'lesbisch' noch immer als Schimpfwörter verwendet werden, muss jetzt und ein für alle Mal der Vergangenheit angehören", stellt SP-Bildungssprecher Heinz Vettermann in Richtung VP-Schwarz klar. "Wir brauchen ein Klima der Akzeptanz und Vielfalt, das nur mit entsprechender Aufklärungsarbeit geschaffen werden kann. Das Plakatprojekt 'AUSGESPROCHEN' betreibt Aufklärung, indem es die Lebens- und Liebesrealitäten zweier Menschen des 21. Jahrhunderts darstellt. Dabei werden nicht etwa Sexualpraktiken propagiert, sondern zwei Menschen abgebildet, die sich lieben und als solches akzeptiert werden möchten", so Vettermann.

Erziehung und Sexualerziehung ausschließlich den Eltern aufzubürden, entspricht einer Ansicht, die für die Neuzeit mehr als obsolet ist, so der Bildungssprecher der SPÖ Wien. "Sexualpädagogik ist nichts Verwerfliches, Frau Schwarz. Die Schule spielt eine wichtige Rolle in der Erziehung - und damit auch in der Sexualerziehung - von Kindern und Jugendlichen", unterstreicht Vettermann.
"Mit dem Plakatprojekt des Vereins 'AUSGESPROCHEN', das sich noch dazu an die Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen richtet, wird auf sympathische Art und Weise dargestellt, dass Homosexualität und Transidentität längst zur Lebensrealität gehören. Diese Lebensrealitäten dürfen nicht länger ignoriert oder totgeschwiegen werden. Das Projekt ist von großer pädagogischer Relevanz. Warum sich die ÖVP hier also so dermaßen querlegt, ist absolut unverständlich", hält Vettermann fest.

"Die SPÖ kämpft für eine Gesellschaft der Akzeptanz statt Ignoranz. Viele Kinder wachsen in einer Regenbogenfamilie auf oder kennen Erwachsene, die in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben - das ist die Realität, die endlich zur Kenntnis genommen und akzeptiert werden muss."

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