VP-Schwarz: Erziehung ist Sache der Eltern und nicht der Stadt Wien

Kampagne zur Veranschaulichung "vielfältiger Formen sexueller Identität und Beziehungen“ geht an wesentlichen Aufgaben der Schulen vorbei - Dialog mit Eltern ist Grundvoraussetzung

Wien (OTS) - Mit vollkommenem Unverständnis reagiert ÖVP Wien Gemeinderätin Sabine Schwarz auf die geplante Plakatkampagne der Wiener Stadtregierung, die die Aufgabe hat, auf die "vielfältigen Formen sexueller Identität und Beziehungen" hinzuweisen und an allen Wiener Schulen, inklusive Volksschule, affichiert werden soll.

„Erziehung und Sexualerziehung sind primäres Recht und Verantwortung der Eltern, nicht von irgendwelchen Magistratsabteilungen, die den Schulen vollkommen absurde Aktionen aufdrängen. Auch sämtliche andere Vereine und Organisationen haben sich schon bisher bezüglich dieser Aktion irritiert gezeigt und einen Stopp dieser Kampagne gefordert“, so Schwarz und weiter: "Schulen haben definitiv andere Aufgaben -nämlich die bestmögliche Ausbildung der Kinder".

„Aber anstatt diese Plakatkampagne gründlich zu überdenken und somit auf die berechtigten Sorgen und Anliegen einzugehen, werden im Zuge dieser Aktion nicht einmal die Eltern einbezogen. So wie seitens der zuständigen Stadträtin Frauenberger gegenüber „HEUTE“ verlautbart, soll es lediglich Seminare geben um vorab die Lehrer zu sensibilisieren. „Der Dialog mit den Eltern muss aber als Grundvoraussetzung angesehen werden. Dies wird durch diese Vorgangsweise aber komplett untergraben“, so die Gemeinderätin weiter.

„Die Stadt Wien setzt sich über die Interessen der Eltern und Kinder einfach hinweg. Dieses Drüberfahren und diese Bevormundung durch die Stadt Wien gehört schleunigst abgestellt. Erziehung muss Sache der Eltern bleiben und darf nicht von der Stadtregierung vereinnahmt werden“, so Schwarz abschließend.

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