Vizekanzler Mitterlehner gratuliert Wolfgang Neubauer zur Auszeichnung als "Wissenschaftler des Jahres“

Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie gewinnt renommierte Wahl des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten

Wien (OTS/BMWFW) - Der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten kürt seit 1994 jährlich Österreichs "Wissenschaftler des Jahres". In diesem Jahr geht der Titel an Wolfgang Neubauer, den Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) in Wien. "Wolfgang Neubauer ist ein Pionier der ersten Stunde im Bereich der virtuellen Archäologie. Er hat die Chancen der Digitalisierung für seinen Wissenschaftsbereich frühzeitig erkannt, neue Fragestellungen in die Forschung eingebracht und somit maßgeblich zur Entstehung neuer wissenschaftlicher Methoden beigetragen", gratuliert Vizekanzler und Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner dem Preisträger. Neubauer leitet LBI ArchPro seit 2010. "In diesen fünf Jahren hat er sich als internationaler Vorreiter im 'digitalen graben' positioniert", betont Mitterlehner.

Neben dem fachlichem Know-How der rund 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeichnet sich Neubauers Ludwig-Boltzmann-Institut vor allem durch eine starke internationale Vernetzung und länderübergreifende Zusammenarbeit aus. Gemeinsam mit seinem Team blickt Neubauer mithilfe von Bodenradar, magnetischen Sensoren und terrestrischem Laserscanner unter die Erdoberfläche, ohne sie aufzugraben. Seine Forschungsarbeiten sind mit einer Reihe von großflächigen Feldstudien verbunden, zum Beispiel im römischen Carnuntum, den Weltkulturerbestätten Stonehenge und dem wikingerzeitlichen Birka in Schweden.

"Wolfgang Neubauers interdisziplinäre Kombination von Archäologie und Informatik hat zu bahnbrechenden Forschungsergebnissen geführt. Damit hat er auch abseits renommierter Fachjournale für Schlagzeilen gesorgt und leistet einen wertvollen Beitrag zur Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Öffentlichkeit", sagt Mitterlehner. "Außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen verdienen die entsprechende Anerkennung und müssen vor den Vorhang geholt werden", verdeutlicht Mitterlehner die Bedeutung der Wahl zum Wissenschaftler des Jahres.

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