Junge ÖVP: Minister Hundstorfer, machen Sie den Weg für Reformen frei!

Der 29. Februar, der Tag der Pensionsreform, darf nicht ungenützt verstreichen - Schluss mit Kopf-in-den-Sand-Politik

Wien (OTS) - "Jeder internationale Experte attestiert unserem Pensionssystem ein glattes Nicht Genügend. Dennoch verschließt Minister Hundstorfer die Augen vor der Realität und stellt sich bei jedem Lösungsansatz quer", so Stefan Schnöll, Generalsekretär der Jungen ÖVP. Zuletzt argumentierte Hundstorfer, dass eine Pensionsreform nicht notwendig sei, da die Kosten nicht so stark wie ursprünglich prognostiziert gewachsen seien. Tatsächlich ist der Bundeszuschuss jedoch seit 2008 um 40 Prozent gestiegen und ist somit doppelt so schnell wie das BIP gewachsen. Gerade in Wien explodieren die Kosten für das Pensionssystem durch die viel längeren Übergangsfristen der Wiener Beamten. All das geht zu Lasten der Jugend und muss in Zukunft der Vergangenheit angehören.

"Der 29. Februar ist eine echte Chance, das Pensionssystem generationengerecht zu gestalten. Die Politik muss wieder das Vertrauen der Leute in das System zurückzugewinnen. Derzeit glauben junge Menschen eher an einen Gewinn im Lotto als an eine staatliche Pensionsvorsorge", so Schnöll. Die Vorschläge der Jungen ÖVP dazu liegen auf dem Tisch und müssen endlich umgesetzt werden. Die Angleichung des Frauenpensionsantrittsalters ist ebenso notwenig wie ein Mechanismus, der bei steigender Lebenserwartung die Politik in Zukunft zum Handeln zwingt. Darüber hinaus müssen wir die Notbremse bei den Frühpensionierungen ziehen. Das bedeutet strengere Anspruchsvoraussetzungen und vor allem keine steuerliche Unterstützung mehr von "Golden Handshakes".

"Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Wer den 29. Februar ungenützt verstreichen lässt, begeht Verrat an der zukünftigen Generation. Hundstorfer hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er absolut reformunwillig ist. Ein Wechsel im Sozialministerium im Zuge der Bundespräsidentschaftswahl wäre deshalb dringend notwendig. Minister Hundstorfer muss endlich den Weg frei für Reformen machen", so Stefan Schnöll abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Junge ÖVP
Laura Sachslehner
0664 859 2933
laura.sachslehner@junge.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001