Yilmaz: Hungerstreik von Ali Gedik wichtiges zivilgesellschaftliches Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei

Österreich soll sich verstärkt als Brückenbauer einbringen

Wien (OTS/SK) - Als „wichtiges zivilgesellschaftliches Signal“ und „Weckruf an Österreich und die internationale Staatengemeinschaft“, die massiven Menschenrechtsverletzungen im Rahmen der unverhältnismäßigen Eskalation des Konflikts in der Türkei nicht aus den Augen zu verlieren, bezeichnet SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz den Hungerstreik des österreichischen Sozialarbeiters kurdischer Herkunft, Ali Gedik, in der Karlsplatzpassage in Wien. „Ali Gedik begann seinen Hungerstreik am 3. Jänner in der Karlsplatzpassage in Wien und wird ihn heute beenden. In den letzten vier Tagen ist es ihm gelungen, die Öffentlichkeit nochmals auf die unakzeptablen Auswüchse des Kampfes gegen die PKK, bei dem derzeit pauschal gegen die kurdische Bevölkerung vorgegangen wird, hinzuweisen und hat damit ein wichtiges symbolisches Zeichen gesetzt“, so Yilmaz, die Gedik heute noch treffen wird, um ihm auch persönlich für sein Engagement zu danken. ****

„Die Türkei ist aufgefordert, das rücksichtslose Vorgehen gegen Teile der eigenen Bevölkerung sofort einzustellen“, so Yilmaz. „Panzer und Raketen in Wohnvierteln oder Scharfschützen, die ZivilistInnen töten, sind die jüngsten Auswüchse des Vorgehens der türkischen Armee. Lebensmittel werden knapp, Strom und Wasser sind teilweise nicht mehr verfügbar“, berichtet Yilmaz.

„Österreich hat in den letzten Jahrzehnten in internationalen Konflikten immer wieder erfolgreich die Rolle des Brückenbauers übernommen. Auch in dieser Situation kann und soll Österreich wieder diese Aufgabe übernehmen und vermittelnd eingreifen“, betont Yilmaz. (Schluss) bj/ms

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