Christian Ragger: Krise am Kärntner Arbeitsmarkt verstärkt sich weiter

Auch das neue Jahr bringt einen Rekord an Menschen ohne Arbeit

Klagenfurt (OTS) - „Fast 35.000 Menschen ohne Arbeit bedeutet einen neuen traurigen Rekord in Kärnten. Wenn man die Familienangehörigen dazuzählt, sind über 100.000 Menschen von erzwungener Arbeitslosigkeit betroffen“, zeigt der Obmann der FPÖ Kärnten LR Mag. Christian Ragger die Dramatik der aktuellen Arbeitslosenstatistik auf. Kärnten habe bundesweit neben Wien die höchste Arbeitslosenquote. Bisher habe jeder Monat, seit die rot-grün-schwarze Koalition in Kärnten im Amt ist, höhere Arbeitslosenzahlen gebracht. Wenn der Grundsockel an Arbeitssuchenden so groß ist, könne man sich auch nicht damit trösten, dass die Zuwachsraten zurückgingen. Ragger kritisiert, dass trotz der erschreckenden Zahlen die Mittel zur Förderung des Arbeitsmarktes stagnieren. Die Gelder für den Territorialen Beschäftigungspakt, welche 2015 erheblich reduziert worden sind, werden auch 2016 nicht erhöht. Der Bund vernachlässige Kärnten, erklärt Ragger. So werden heuer nur 3.419 „Maßnahmenplätze“ für Menschen mit Handikaps finanziert, 2012 und 2013 seien es noch über 7.000 gewesen! Die Situation für einheimische Arbeitssuchende werde sich zusätzlich verschärfen, weil das AMS verstärkt Fördermittel einsetzen wird, um Asylwerber fit für den Arbeitsmarkt zu machen.

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