Traschkowitsch zu Grünen Vorarlberg: Gemeinsam die ÖVP zu weiteren Schritten in der Gleichberechtigung überzeugen

„Wer im Glashaus sitzt…“ – Traschkowitsch verwundert über Ablehnung des SPÖ-Antrags zu Regenbogenfamilien in Vorarlberger Landesverfassung

Wien (OTS/SK) - Mit Erstaunen nimmt Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation zur Kenntnis, dass die Grünen Vorarlberg gegen den SPÖ-Antrag auf Aufnahme von Regenbogenfamilien in die Landesverfassung gestimmt haben. "Der Antrag der SPÖ entspricht eigentlich dem Regierungsübereinkommen zwischen Grünen und ÖVP, in dem sich beide Parteien zu einer modernen Familienpolitik bekennen", so Traschkowitsch. Er hat jedoch Verständnis dafür, dass die Grünen ihren Koalitionspartner nicht überstimmen wollen. "Mich ärgert nur, dass die Grünen uns gerade das vorwerfen. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen", kritisiert Traschkowitsch die "Wadlbeisserei" der Grünen. "Diese Vorgangsweise bringt uns nicht ans Ziel. Es geht um das wichtige Thema der Gleichstellung. Wir sollten die ÖVP gemeinsam zu weiteren Schritten in der Gleichberechtigung überzeugen!", fordert Traschkowitsch. ****

"Wir sollten gemeinsam daran arbeiten, die ÖVP auf Bundesebene und in den Ländern dazu zu bringen, eine Abstimmung freizugeben und so einen Erfolg herbeizuführen", so der SoHo-Vorsitzende. "Ich lade die Grünen herzlich ein, die ÖVP auf Landes- und auf Bundesebene von der Wichtigkeit unseres Themas zu überzeugen. Wir wollen doch nur eines:
Die völlige Gleichstellung von Lesben und Schwulen. Also gehen wir es gemeinsam an!", appelliert Traschkowitsch. (Schluss) sc/ve

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