JA zu Transparenz, NEIN zur Reanimierung eines abgeschmetterten Gesetzes!

Wien (OTS) - Verhaltene Euphorie bei MTD-Austria über den jüngsten Ministerratsbeschluss zum Thema Registrierung der Gesundheitsberufe. Mag. Gabriele Jaksch, Präsidentin des Dachverbands, der als überbetriebliche Interessensvertretung ca. 25.000 betroffene Berufsangehörigen der gehobenen medizinisch-technischen Dienste vertritt, zeigt sich einigermaßen verwundert. "Unsere Haltung dazu ist erwartungsgemäß ambivalent", so Jaksch. "Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Ministerin das Thema zur Chefsache erklärt hat. Es tut gut, dass wieder Bewegung in die Angelegenheit kommt!" Einigermaßen irritiert zeigt man sich jedoch bei allen sieben Berufsverbänden der gehobenen medizinisch-technischen Dienste über das Vorgehen, insbes. als man doch in wesentlichen Punkten die gleichen Ziele verfolge (u.a. Transparenz, Qualitätssicherung…). "Die Ministerin hat immer wieder klargestellt, dass sie das vorliegende Gesetz als Grundlage für weitere Verhandlungen nicht in Frage stellt. Allerdings gab es solcherlei Verhandlungen nicht." wundert sich Jaksch. "Da das Gesetz von höchster Stelle beeinsprucht wurde, scheint uns eine Nachbesserung unumgänglich. Wir haben unsere Kooperations- und Gesprächsbereitschaft in dieser Sache deklariert und gehen davon aus, dass unsere gute Beziehung zum BMG einer konstruktiven, für alle Beteiligten vertretbaren Lösung, zuträglich sein wird."

Der Dachverband verfügt bereits über ein freiwilliges online-Register und könnte daher bei der geplanten Umsetzung einen wertvollen Beitrag leisten. Zur Registrierung: https://register.mtd-berufe.at/

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MTD-Austria,
Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs
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