Krankenhaus Nord: Größtes Infrastrukturprojekt in Wien gut aufgestellt

„profil“-Bericht gibt tatsächliche Lage auf der Baustelle nicht korrekt wieder

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin "profil" stellt in seiner Ausgabe vom 25. April Behauptungen zum Krankenhaus Nord auf, die vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) im Zuge der "profil"-Recherchen entkräftet wurden.

Der KAV weist den "profil"- Bericht energisch zurück und hält fest, dass die Errichtung des Krankenhauses Nord in geordneten Bahnen verläuft. "Alle Beteiligten sind an einem guten und harmonischen Prozess interessiert, um dieses für die medizinische Versorgung der Menschen in Wien so wichtige Projekt gut voran zu bringen", bestätigt der Generaldirektor des KAV, Dr. Udo Janßen. Auch Spekulationen zum Eröffnungstermin weist der KAV zurück: Aus Sicht des KAV bleibt es dabei, dass das Krankenhaus Nord im Jahr 2017 in Betrieb gehen wird, das ist gemeinsames Ziel des KAV und der Firmen und Arbeitsgemeinschaften, die an der Errichtung beteiligt sind. Von "Konfliktparteien", die "zerrüttet" wären, wie "profil" schreibt, kann keine Rede sein. Das geht aus einem Schreiben vom 26. März, das "profil" in voller Länge vorliegt, deutlich hervor. Darin heißt es unter anderem, dass der in "profil" zitierte Brief vom 19. März "sich aufgrund der (...) in den Geschäftsführergremien und den Gewerken untereinander mit den parallel laufenden Bestrebungen zur Setzung gemeinsamer Maßnahmen zur Verbesserung der Situation überschnitten und überholt" habe. Die betroffenen Firmen halten darin aus "ausdrücklich fest, dass diese Maßnahmen positiv bewertet werden" und dass die "aktuellen gemeinsamen Bemühungen unbedingt fortgeführt werden sollen."

Es ist richtig und hinlänglich bekannt, dass es durch fehlerhafte Berechnungen einer Statikfirma und den Konkurs eines Fassendbauers Probleme auf der Baustelle gab. Der KAV und die KH-Nord Auftragnehmer sind dabei, diese Probleme, die durch Dritte verursacht wurden, gemeinsam in einem partnerschaftlichen Prozess zu lösen. Weder Kosten noch Zeitplan laufen aus dem Ruder, beides wurde dem "profil" im Zuge der Recherchen auch bestätigt.

Die Restfinanzierung des Krankenhaus Nord - auch das wurde dem "profil" erläutert, war und ist zu jedem Zeitpunkt des Projektablaufs sichergestellt. Die Stadt Wien verfügt einerseits über eine jährliche Budgetplanung sowie einen jährlichen Budgetvollzug. Wie für jedes andere Infrastrukturprojekt des KAV werden die notwendigen Mittel im Rahmen des gesamten Investitionsbudgets jährlich zugeteilt. Das Budget 2016 wird im Gemeinderat im November 2015 behandelt und beschlossen, darin enthalten sind auch die finanziellen Mittel für das Krankenhaus Nord. Der KAV hat außerdem eine mittelfristige Mehrjahresplanung zu seinen Investitionen, auch hier ist das Krankenhaus Nord ebenfalls berücksichtigt.

Das Krankenhaus Nord wird sowohl baulich als auch inhaltlich, was die medizinische und pflegerische Versorgung und die Betriebsabläufe betrifft, eines der modernsten Spitäler Europas. Es wird in Medizin, Pflege, Logistik und Organisation neue Maßstäbe setzen, die allesamt den PatientInnen und den MitarbeiterInnen zugutekommen. Der Rechnungshof hat, zuletzt im Jänner, bestätigt, dass sowohl die Planung als auch die Kontrollinstrumente bei der Errichtung des KH Nord ordnungsgemäß aufgesetzt wurden. Der KAV und die Auftragnehmer arbeiten konstruktiv und in geordneten Prozessen zusammen. KAV-Generaldirektor Dr. Janßen: "Das Krankenhaus Nord wird eines der modernsten Spitäler Europas, es wird neue Maßstäbe in der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Menschen in Wien setzen. Es ist schade, dass diese wichtigen Aspekte weder in der politischen Auseinandersetzung, noch in der medialen Berichterstattung aufgegriffen werden."

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