Bayr zu den Tagen des Wassers, des Waldes und des Wetters: Grenzüberschreitender Schutz ist unerlässlich

13 Millionen abgeholzte Hektar sind für 12 bis 20 Prozent der Treibhausgase verantwortlich

Wien (OTS/SK) - "In der Liste der UN-Gedenktage dürfen natürlich die Tage des Waldes, des Wassers und des Wetters nicht fehlen", stellt SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung Petra Bayr vor den genannten Welttagen am 21, 22. und 23. März fest. Sowohl der Wald als auch das Wasser und das Wetter sind für das Leben und Überleben von Milliarden Menschen maßgeblich. "Wälder bedecken etwa ein Drittel der Landmasse und das Überleben von 1,6 Milliarden Menschen hänt direkt von den Wäldern ab. Dazu zählen auch geschätzte 2.000 indigene Kulturen", führt Bayr aus. ****

Dass diese Gedenktage direkt aufeinander folgen, sei kein Zufall:
"Wald, Wasser und Wetter beeinflussen sich gegenseitig und über nationale Grenzen hinaus", betont Bayr. Unfassbare 13 Millionen Hektar Land werden jährlich abgeholzt und sind somit für geschätzte 12 bis 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. "In der neuen Entwicklungsagenda, den Sustainable Development Goals, ist daher auch der Schutz der Wälder und des Wassers vorgesehen, unabhängig davon, ob in Industrie- oder Entwicklungsländern", betont Bayr. "Umwelt- und Klimaphänomene machen vor nationalen Grenzen nicht halt, deswegen müssen sie auch grenzüberschreitend geschützt werden", fordert Bayr. (Schluss) bj

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