Rübig kritisiert Mitgliedstaaten wegen Roamingplänen

ÖVP-Europaparlamentarier: "Investitionsproblem der Telekombranche ist anders zu lösen"

Brüssel, 4. März 2015 (ÖVP-PD) Der Telekomsprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, Paul Rübig, kritisiert die EU-Mitgliedstaaten, die die vollständige Abschaffung der Roaminggebühren beim Telefonieren und mobilen Internetsurfen
im EU-Ausland weiter verzögern wollen. ****

"Dem wird die ÖVP im EU-Parlament nicht zustimmen. Das Investitionsproblem der Telekombranche ist anders zu lösen.
Ein Ausgleich für schwächelnde Geschäftsbereiche darf nicht
auf Kosten der Mobilität europäischer Bürger gesucht werden",
so Rübig heute in Brüssel.

Das EU-Parlament hatte sich bereits im April vergangenen
Jahres für eine Abschaffung der Roamingzuschläge schon ab Ende 2015 ausgesprochen. Nach der heutigen Ratsentscheidung müssen
sich Rat und Parlament auf einen Kompromiss einigen.

"Die Kostenmodelle der Telekombranche müssen kostenbasiert sein. Das ist derzeit nicht der Fall. Mit der heutigen
Entscheidung gefährden die Mitgliedstaaten das riesige
Potenzial des wachsenden Roamingmarkts", betont Rübig.

Rübig war Chefverhandler der EU-Gesetze, die zur massiven Senkung der Roaminggebühren in den letzten Jahren geführt
hatten.

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