Plass/Grüne Wirtschaft erneuert Vorwürfe: Wirtschaftskammer Wien behauptet bzgl. Wiener Wahlergebnis bewusst die Unwahrheit!

Grüne fordern Neuberechnung des Gesamtergebnisses durch neutrale Instanz!

Wien (OTS) - "Die Wiener Wirtschaftskammer hat heute in ihrer Reaktion auf unsere Vorwürfe wissentlich und klar die Unwahrheit behauptet! Ich fordere die Verantwortlichen der Wiener Wirtschaftskammer auf, alle Zahlen im Detail auf den Tisch zu legen und vor einer neutralen Instanz klar nachzuweisen, von wo die angeblich 20.413 schwarzen Stimmen kommen, mit denen das magere Wirtschaftsbund-Ergebnis von 36,7% auf 50,6% schön gerechnet wurde", fordert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft.

Bei den von der Grünen Wirtschaft kritisierten Stimmen-Zurechnungen, die nicht die geringste Entsprechung im Wirtschaftskammer-Gesetz haben, handelt es sich nicht um die Stimmen von Namenslisten mit der Kurzbezeichnung ÖWB, was durchaus korrekt wäre. Es wurden überfraktionelle Einheitslisten mit den Kurzbezeichnungen mehrerer wahlwerbender Gruppen allein und ausschließlich dem ÖVP-Wirtschaftsbund zugerechnet. Damit wurden überparteiliche Stimmen komplett vom ÖVP-Wirtschaftsbund politisch vereinnahmt. Zusätzlich wechselten 1.080 für den Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW) abgegebene Stimmen den Besitzer, die mit dem ÖVP-Wirtschaftsbund nicht einmal indirekt und ansatzweise irgendetwas zu tun haben.

"Die Behauptung, die Grünen hätten ebenfalls Stimmen zugerechnet bekommen, stellt eine klare und wissentliche Unwahrheit dar", meint Plass: "Wir Grüne haben ausnahmslos alle 5.192 Stimmen selbst mit unserer eigenen Fraktionsbezeichnung errungen. Wir haben die üblen Tricks des ÖVP-Wirtschaftsbundes nicht notwendig und sind aus eigener Kraft Sieger dieser Wahl!"

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Volker Plass, Tel. 0676 / 303 22 60

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