GRAS erfreut über starkes Zeichen gegen rechtsextremen "Akademikerball"

Trotz ruhiger Proteste agierte Polizei ausgesprochen aggressiv

Wien (OTS) - "Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) freuen sich, dass tausende Demonstrierende am 30. Jänner gegen den Wiener "Akademikerball" protestierten und dadurch ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus setzten," so Antonia Fa der GRAS. "Obwohl die Proteste ruhig verliefen, agierte die Polizei ausgesprochen aggressiv und es kam zu 54 Festnahmen - das sind fast vier mal so viele wie im letzten Jahr. Das ist reine Schikane," empört sich Antonia Fa.

Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und die Hundestaffel der Exekutive veranstaltete eine regelrechte Hetzjagd vor dem Wiener Museumsquartier. "Es kann nicht sein, dass die Polizei rechtsextremen Burschenschaftern den Weg ebnet, während sie brutal gegen antifaschistischen Aktivismus vorgeht," so die GRAS Aktivistin.

Zeitgleich zum "Akademikerball" fand die von der GRAS unterstützte Veranstaltung "Jetzt Zeichen Setzen" statt. Bei dieser erhoben unter anderem Überlebende des Holocaust ihre Stimme gegen den antisemitischen "Akademikerball" und die FPÖ. Diese Veranstaltung und die Demonstrationen auf der Straße zeugen von der Vielfalt des Protests gegen den "Akademikerball". "Trotz des skandalösen Verbots einer antifaschistischen Demonstration und wiederholten Versuchen der Polizei die Proteste schon im Vorfeld zu kriminalisieren, ließ es sich die Zivilgesellschaft am heutigen Tag nicht nehmen, zu zeigen, dass rechte Ideologie im wahrsten Sinne des Wortes nicht 'salonfähig' ist," schließt GRAS Aktivistin Antonia Fa.

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