Sperrzone für Freitag bekannt: NOWKR wählt alternative Demoroute

Vollständige Blockade des Balles realistisch

Wien (OTS) - Vor der offiziellen Bekanntgabe der Sperrzone durch die Polizei informieren die Bündnisse »NOWKR« und »ums Ganze!« über die neuesten Entwicklungen bezüglich der Proteste. Dazu informiert Mirko Neuss: "Die Polizei setzt auch dieses Jahr wieder alle Hebel in Bewegung, um eine wahnwitzige Schutzzone für extreme Rechte einzurichten. Auch nach öffentlichem Druck bleibt sie somit eindeutig auf Seiten der FPÖ." Die Übersichtskarte können sie auf
http://www.nowkr.at/?attachment_id=421 abrufen.

Dagegen setzen Antifaschist_innen trotz massiver Behinderungen durch die Polizei auf Deeskalation. Auf den Versuch, durch Verzögerung im Anmeldeprozess die Proteste zu erschweren, reagieren »NOWKR« und »...ums Ganze!« mit der Entscheidung für eine alternative Demonstrationsroute. Dazu Lars Fischer: "Wir haben schon frühzeitig zwei Routen angemeldet. Die von uns favorisierte liegt in der Sperrzone der Polizei. Als Zeichen des guten Willens verzichten wir auf unsere Wunschroute und weichen auf die Ersatzroute, die außerhalb der Sperrzone liegt, aus. Wir fordern die Wiener Polizei auf, ihre Blockadehaltung zu beenden." Die neue Route geht vom Karlsplatz über das Museumsquartier bis zum Votivpark.

Mirko Neuss von NOWKR ergänzt: "Betrachtet man die geplante Sperrzone, so liegt nahe, dass die Polizei die Zufahrt der Ballgäste über das Heldentor organisieren möchte." Das Bündnis kritisiert diesen Plan auf das Schärfste. Neuss weiter: "Das setzt den Angriffen auf die antifaschistischen Proteste noch einmal die Krone auf. Die Polizei rollt der extremen Rechten an einem so herrschaftlichen Symbol auch noch den roten Teppich aus. Der extremen Rechten wird an diesem Abend der repräsentativste Weg zur Verfügung gestellt, während Antifaschist_innen bereits im Vorfeld durch eine riesige Sperrzone und Drohungen, die von Verbot bis Bundesheereinsatz reichen, vom legitimen Protest abgehalten werden sollen." »NOWKR« und »...ums Ganze!« rechnen mit einer realistischen Chance, den Ball durch das solidarische Zusammenspiel der verschiedenen Bündnisse effektiv zu blockieren.

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