Wahlkampfauftakt des Wirtschaftsbundes: Unternehmerische Freiheit in einem weltoffenen Österreich!

Wien braucht W.I.E.N - Wirtschaftsbund Wien präsentiert konkretes Programm für eine unternehmerische Bundeshauptstadt

Wien (OTS) - "Wer sich auf Rankings ausrastet, wird in 10 Jahren nicht mehr in diesen Rankings zu finden sein!" erklärte Walter Ruck, Obmann des Wiener Wirtschaftsbundes und Präsident der Wiener Wirtschaftskammer beim Wahlkampfauftakt des Wirtschaftsbundes am 19. Jänner 2015 in der Wiener Stadthalle vor über 1.000 Unternehmerinnen und Unternehmer die aktuelle Position der Bundeshauptstadt. "Rankings, Lob und Dank beschränken sich auf Vergangenem. Doch wir sind keine Zurückblicker, wir rasten uns nicht auf Geschaffenem aus, wir sind zukunftsorientiert und in unserer Zukunft liegt ein weltoffenes, gefälliges, begrüßendes Wien, das all seinen Besuchern nicht nur die Hand entgegenstreckt, sondern die Tür, das Fenster und den Balkon öffnet!"

Vizekanzler Mitterlehner: "Der Wirtschaftsbund treibt an und setzt um!"

In seiner Rede unterstützt Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner Walter Ruck voll und ganz: "Der Wirtschaftsbund ist die Kraft mit Verantwortung für Österreichs Unternehmer. Als starke Stimme des Mittelstandes treibt er Reformen voran und setzt sich für die Weiterentwicklung des Standorts ein. Denn gerade im Wirtschaftsbund gehen wir nicht automatisch den leichten Weg, sondern den richtigen", sagt Reinhold Mitterlehner, der auch die Initiative "Mittelstandsfighter" unterstützt. "Klein- und Mittelbetriebe schaffen Wertschöpfung, sind ein Beschäftigungsgarant und können auf ihre Krisenresistenz stolz sein. Sie sind die Leistungsträger Österreichs, die wir stärken und entlasten müssen, zum Beispiel durch zinsgünstige Finanzierungen von Investitionen, den intensiveren Bürokratie-Abbau und gezielte Forschungs- und Exportförderungen", betont Mitterlehner, der sich auch für eine umfangreiche Steuerreform ausspricht. Hingegen seien Vermögens- und Erbschaftssteuern der falsche Weg. "Wenn ich die Substanz wegnehme, gibt es keinen Anreiz mehr, Eigentum zu schaffen. Daher brauchen wir keine rückwärtsgewandte Umverteilung, sondern spürbare Entlastungen und Anreize für Fleiß und Leistung", sagt Mitterlehner.

Finanzminister Schelling: "Wachstum durch Entlastung von Unternehmern ankurbeln!"

Finanzminister Schelling gab in seinem Interview mit Moderatorin Ina Sabitzer einen Ausblick auf die von Vizekanzler Mitterlehner angesprochene Steuerreform: "Die Steuerreform kommt, wir arbeiten intensiv daran. Aus meiner Sicht sollte diese Steuerreform drei Ziele erfüllen: Entlastung der Steuerzahler durch eine Tarifreform, konjunkturbelebende Maßnahmen und eine Vereinfachung des Steuersystems. Mein Haus arbeitet bereits an einer Modernisierung des Steuersystems, es braucht weniger Bürokratie für die Unternehmen, ein über die Jahre gewachsenes Steuersystem muss entrümpelt werden." Anerkennung gab es für die heimische Wirtschaft: "Österreichs Betriebe sind es, die Arbeitsplätze schaffen. Es braucht wieder ein freundliches Investitionsklima in diesem Land, das ist unser aller Verantwortung."

Präsident Christoph Leitl: "Unternehmer entlasten, Wirtschaft ankurbeln, Vorschriften vereinfachen."
Christoph Leitl, Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes und der Wirtschaftskammer Österreich führte die Wichtigkeit der heimischen Wirtschaftstreibenden für unser Land aus und stellte dabei klar: "Der unternehmerische Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Wir wollen, dass das auch so bleibt. WB steht für "Wirtschaftsbund bewegt". Wir stehen für Kompetenz, Umsetzungskraft, Verlässlichkeit und Sicherheit! Wir reden nicht nur, wir setzen um! Österreichs Unternehmer können sich auf uns verlassen!"

"Gerade in einer konjunkturell sensiblen Phase wie dieser müssen wir die Unternehmer entlasten, die Wirtschaft ankurbeln und Vorschriften vereinfachen. E.V.A.: Entlasten. Vereinfachen. Ankurbeln: Diese Grundpfeiler prägen unser Wirtschaftsbund-Programm für die kommenden Jahre. Dazu gehören weitere Impulse für Wachstum und Beschäftigung, Schluss mit Schikanen und neuen Unternehmer-Belastungen - und wir werden beim Bürokratie-Abbau dran bleiben."

Vollblutunternehmer flankieren Ruck: "Gemeinsam etwas schaffen - für Wien!"

Große Unterstützung aus der Unternehmerschaft erhielt der Wiener Wirtschaftskammerpräsident von zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern die auf der Bühne proaktiv ihre Anliegen positionierten. ÖHV Chefin und Hotelierin Michaela Reitterer sprach von einem "weltoffenen Wien, das wir gemeinsam für Gäste und Unternehmer öffnen müssen, denn nur so können wir diese Stadt weiterbringen." Kaffeetier Berndt Querfeld eröffnete "dass uns oft die Luft zum Atmen fehlt und wir mit den internationalen Entwicklungen Schritt halten müssen! Tourismuszonen und offene Schanigärten sind ein Muss!" Medienexpertin Birgit Kraft-Kinz führte klar aus, dass "ohne Kreativität eine Stadt wie Wien in Zukunft nicht mehr auskommt. Wir brauchen Anreize und ein Ankurbeln dieses Bereichs." Martin Puaschitz, Chef des Jungen Wirtschaftsbundes, sprach vor allem die Interessen junger Unternehmer an: "Wir müssen ankurbeln und vereinfachen, wir müssen querdenken und international Schritt halten. Wir müssen ermöglichen und helfen, dann schaffen wir Unternehmertum in Wien!" Abschließend gab Margarete Kriz-Zwittkovits ihr eindeutiges Statement ab: "Nur mit EPU & KMU Förderung, einfachen Finanzierungen und klaren Impulsen geht etwas weiter, dafür steht nur der Wirtschaftsbund!"

Wirtschaftsbund Wien präsentiert W.I.E.N.

"Wien braucht W.I.E.N.", so leitete Ruck seine Rede weiter und führte aus: "Wien muss Weltstadt werden! Dazu zähle ich Tourismuszonen genauso wie die Anbindung an die transsibirische Eisenbahn. Wien muss Innovationen zulassen damit der Fortschritt eine echte Chance hier hat! Wien muss EPU & KMU stärken, denn sie stellen 99 Prozent der österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer dar und Wien muss seinen Nachwuchs fördern, die Lehre ausbauen und Master mit Meister gleichstellen. Und wir als Wirtschaftsbund haben dieses Konzept, wir haben dieses Programm und vor allem haben wir den Willen dies auch umzusetzen!"

"Ich bin sehr stolz, auf alles was bisher geschaffen wurde, ich bin sehr stolz hier stehen zu dürfen und ich will auch weiterhin diese ambitionierten Dinge durchsetzen. Alleine in Wien stellen wir über 1.700 Kandidaten. Damit sind wir selbst im Stande, zwischen dem 24. und 26. Februar in ganz Österreich eine gemeinsame Grundlage für Reform und Fortschritt zu schaffen! Schaffen wir jetzt eine Zukunft, schaffen wir ein Wien und ein Österreich, dass wieder die wenigsten Arbeitslosen, die innovativsten Unternehmer und auf jeden Fall die geringste Belastung für alle hat!"

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