[NOWKR] Gegendarstellung ad Pürstl: Demo angemeldet, Vorfeldgespräch vereinbart

Aufforderung zur Klarstellung der Falschbehauptung im Zuge des heutigen Pressegesprächs

Wien (OTS) - Bei der heutigen Diskussionsrunde mit Medienvertreter_innen stellte Polizeipräsident Pürstl die Behauptung auf, NOWKR würde Dialog über Deeskalation im Vorfeld verweigern. Dazu möchten wir als NOWKR-Bündnis klarstellen, dass unsere Demonstration bereits angemeldet und auch ein erstes Vorabgespräch vereinbart wurde. "Mit dieser Falschbehauptung wird wieder einmal versucht, die Proteste schon im Vorfeld zu delegitimieren und Antifaschist_innen durch Verunsicherung und Angstmache von der Teilnahme an Demonstration und Blockaden abzuhalten", führt Elisabeth Litwak, Pressesprecherin des NOWKR-Bündnisses aus und ergänzt: " Dagegen wehren wir uns entschieden und fordern die Polizei zu öffentlicher Klarstellung auf"

Schon in den vergangenen Jahren wurden die Proteste mit Repression überzogen, die weitreichende Sperrzone, das erweiterte Vermummungsverbot und die sechsmonatige Inhaftierung von Josef sind nur die bekanntesten einer Vielzahl von Repressionsmaßnahmen. Dennoch nahmen im Vorjahr 8.000 Antifaschist_innen an den Demonstrationen teil. "Auch in diesem Jahr wird die Einschüchterungstaktik nicht aufgehen, denn " welche Formen der Repression sie auch versuchen, wir werden uns nicht davon abbringen lassen, unseren Protest am 30. Jänner auf die Straße zu tragen. Wir rufen alle Antifaschist_innen auf, sich von derartigen Einschüchterungsversuchen nicht verunsichern zu lassen und gegen den Akademikerball und für ein Ende der Gewalt auf die Straße zu gehen!" so Litwak.

Die Demonstration des NOWKR-Bündnisses steht in diesem Jahr unter dem Motto "Für ein Ende der Gewalt". "Damit wollen wir eine Kritik der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, welche die Androhung von Gewalt zum Strukturprinzip erhebt, formulieren und auf die Straße bringen", erklärt Litwak abschließend, "denn wenn wir von Gewalt sprechen, dann meinen wir diese gewalttätigen Verhältnisse, und wenn wir ein Ende der Gewalt fordern, fordern wir ein Ende dieser Verhältnisse." Bei unserem Protest setzen wir auch auf Mittel des zivilen Ungehorsams. Dafür mobilisiert das Bündnis auch über Grenzen hinweg, so werden Busse aus diversen Städten in Österreich, Deutschland, Italien und Tschechien erwartet.

NOWKR Demonstration und Blockaden || 30. Jänner || 17:00 Uhr || Karlsplatz

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Pressesprecherin: Elisabeth Litwak
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