KURIER: 15 Prozent weniger Operationen am AKH

Ab kommenden Montag müssen in den OP-Sälen des größten Krankenhauses Österreichs die Kapazitäten reduziert werden

Wien (OTS/Kurier) - Die Verkürzung der Arbeitszeiten für Spitalsärzte zeigt am AKH erste negative Wirkungen, die auch für die Patienten spürbar sein werden: Ab kommenden Montag müssen die Kapazitäten in den OP-Sälen des Spitals um zehn bis 15 Prozent reduziert werden, kündigt Martin Andreas, Personalvertreter der AKH-Ärzte, gegenüber dem KURIER an.

Die Dimensionen sind enorm: Allein im Jahr 2013 erfolgten in den AKH-OP-Sälen 35.653 chirurgische Eingriffe. Sollte sich an der jetzigen Personalsituation nichts ändern, könnten langfristig also Tausende Patienten von Verschiebungen betroffen sein.

"Von den fünf bis sechs geplanten Eingriffen werden wir schon am Montag wohl einen absetzen müssen, weil es es nicht genügend Anästhesisten gibt", sagt Günther Laufer Vorstand der Herzchirugie zum KURIER. Notfälle seien davon aber nicht betroffen.

Patienten werden ab sofort bei der Aufnahme mittels Merkblatt informiert, auch bereits aufgenommene Patienten sollen entsprechende Informationen erhalten.

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