LR Schwarz: Zentralmatura-Ergebnisse spiegeln undurchdachte Vorbereitungen wider

Zu wenig Zeit für Schulen zur Umstellung auf neuen Prüfungsmodus

St. Pölten (OTS/NÖI) - Die durchwachsenen Ergebnisse beim Mathematik-Probedurchlauf der Zentralmatura nimmt Niederösterreichs Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz zum Anlass, um nochmals auf die Wichtigkeit der intensiven Vorbereitungsmöglichkeiten für SchülerInnen und LehrerInnen auf die neue Form der Matura hinzuweisen: "Zahlreiche Gespräche mit dem Lehrpersonal aber auch mit Schülerinnen und Schülern in Niederösterreich haben klar gemacht, dass nicht die zentrale Erstellung der schriftlichen Klausuren, sondern der ungewohnte Prüfungsmodus und die fehlende Vorbereitung aktuell das größte Problem darstellen. Die Maturaklassen im heurigen Schuljahr haben sich jahrelang auf den gewohnten Prüfungsablauf vorbereitet und nur wenige Möglichkeiten erhalten, sich mit der neuen Maturavariante vertraut zu machen. Die aktuellen Ergebnisse bei den Probedurchläufen zur Zentralmatura machen dies deutlich sichtbar."

Kritik übt Schwarz auch an der Vorgehensweise des Bundesministeriums in Sachen Einführung der Zentralmatura: "Eine Reformierung der Matura in dieser Größenordnung muss gut koordiniert und lange geplant werden und sollte nicht von Pannen und Fehlern begleitet sein. Den Schulklassen und dem Lehrpersonal muss ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt werden, um sich gemeinsam bestmöglich auf die schriftlichen Prüfungen der Zentralmatura vorzubereiten. Dazu muss die Möglichkeit bestehen, über Jahre hinweg ähnliche Prüfungsformate zu üben und zu bewerten."

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