ARBÖ lehnt höhere Steuern für Autofahrer strikt ab

Wien (OTS/ARBÖ) - Den Vorschlag, aufgrund des derzeit billigen Treibstoffs die Mineralölsteuer zu erhöhen bzw. neue Steuern in Form einer CO2-Abgabe oder kilometerabhängigen Maut einzuheben, lehnt der ARBÖ strikt ab, und verweist einmal mehr auf die sehr hohen Abgaben, die österreichische Kfz-Benutzer schon jetzt zu begleichen haben. In den vergangenen Jahren blieb den Autofahrern ohnedies nichts anderes übrig, als zähneknirschend die hohen Treibstoffpreise mit einem Steueranteil von rund 40 Prozent an den Tankstellen zu bezahlen. Milliarden an Steuern flossen so in die Steuertöpfe. Nun, da die Preise endlich sinken und die Autofahrer von dieser Entwicklung profitieren, über eine Steuererhöhung auf Treibstoff auch nur nachzudenken, ist für den ARBÖ inakzeptabel. Von derartigen Geldbeschaffungsaktionen wären am stärksten nämlich einmal mehr Personen betroffen, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, wie zum Beispiel die mehr als eine Million österreichischen Pendlerinnen und Pendler.

Zudem zahlt jeder Autofahrer schon beim Autokauf mit der Nova Steuer, die auf dem CO2-Ausstoß des Fahrzeugs basiert. Somit wäre eine weitere Umweltschutzabgabe eine doppelte Besteuerung, was für den ARBÖ ebenso wenig in Frage kommt, wie eine kilometerabhängige Maut:
"Wer mehr fährt, verbraucht mehr Treibstoff. Über die Mineralölsteuer zahlen Vielfahrer somit mehr als Autofahrer, die weniger unterwegs sind. Deshalb sagen wir Hände weg von neuen Steuern", übt ARBÖ Generalsekretär Gerald Kumnig harsche Kritik an diesen Überlegungen.

Österreichs Wirtschaft ist zuletzt sowieso kaum gewachsen. Neue oder höhere Steuern würden eine fatale Preisspirale in Gang setzen, die früher oder später alle trifft, am härtesten aber die Ärmsten, sowie Pendlerinnen und Pendler. Die höhere Inflation würde die Kaufkraft der Bevölkerung in der Folge weiter schwächen.

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