Gewerkschaft vida zu Postbus-Brand: Gut ausgebildetes Personal ist unersetzlich

Qualitätskriterien und Sicherheit müssen bei Linienausschreibungen vor Billigstbieterprinzip und Lohndumping im Vordergrund stehen

Wien (OTS) - Der Vorfall mit dem brennende Postbus gestern, Donnerstag, im Salzburger Pinzgau habe einmal mehr gezeigt, wie unverzichtbar gut ausgebildetes Personal sei, gratuliert Franz Altenburger, Vorsitzender des Fachbereichs Straße in der Gewerkschaft vida, dem Postbus-Chauffeur zu seinem raschen und vorbildlichen Handeln bei der Evakuierung der Fahrgäste. Alle 26 Fahrgäste konnten dank des umsichtigen Handelns des Lenkers das brennende Fahrzeug unverletzt verlassen, so Altenburger.++++

Der vida-Gewerkschafter nimmt den Vorfall zum Anlass, einmal mehr darauf aufmerksam zu machen, dass bei Linienausschreibungen und Vergaben durch Länder und Verkehrsverbünde Qualitätskriterien beim Personal und nicht das Billigstbieterprinzip, oft begleitet von Lohn-und Sozialdumping für die Beschäftigten, im Vordergrund stehen müsse. "Wegen ein paar gesparter Euros darf die Sicherheit nicht aufs Spiel gesetzt werden", bekräftigt Altenburger. Denn bei im Wettbewerb stehenden Verkehrsunternehmen gebe es außer beim Personal kaum Einsparungsmöglichkeiten.

Bei Aus- und Weiterbildung dürfe aber nicht gespart werden, fordert Altenburger. Es sei wichtig, dass das Personal im öffentlichen Verkehr insbesondere in Sicherheitsfragen weiterhin laufend ausgebildet und geschult werde. "Nur dann werden sicherheitsverantwortliche Beschäftigte in kritischen Situationen einen kühlen Kopf fern von Panikreaktion bewahren, und möglicherweise fatale Folgen für die Fahrgäste können so verhindert werden", sagt der vida-Gewerkschafter.

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