Falsche mediale Berichterstattung: mumok BesucherInnenzahlen – Sponsoring – Bewerbung Karola Kraus

Wien (OTS) - In der aktuellen Berichterstattung im Rahmen der Neubestellung der leitenden Funktionen des mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien werden falsche Zahlen kolportiert und Falschmeldungen verbreitet.

BesucherInnenzahlen nicht um 25% gesunken

Die Behauptung, die BesucherInnenzahlen seien um 25% gesunken, ist falsch. Richtig ist, dass bis inklusive 2012 Vermietungsgäste ohne direkten Museumsbezug zu den BesucherInnenzahlen gezählt wurden. Diese Zählweise wurde unter der Direktion von Karola Kraus geändert, seither werden Vermietungsgäste nicht mehr gezählt. Vergleicht man die Entwicklung der bereinigten Zahlen seit 2008, zeigt sich ein wesentlich anderes Bild als das medial verbreitete. Seit 2008 bewegen sich die BesucherInnenzahlen des mumok auf einem Niveau von 180.000 -190.000 BesucherInnen pro Jahr (eine Ausnahme stellt das Jahr 2011 mit der umbaubedingten Schließzeit dar).

Wie medial richtigerweise eingeräumt wurde, ist es eine Herausforderung, mit einem inhaltlich ambitionierten Programm große Publikumsmengen anzusprechen. In einem Atemzug eine größere Präsenz noch nicht etablierter und jüngerer Kunst im mumok zu fordern und ins Horn vermeintlich sinkender BesucherInnenzahlen zu stoßen, ist widersprüchlich. Dennoch gelang es dem mumok in den letzten Jahren, mit einem ausbalancierten Programm, in dem besonders auch die junge internationale und österreichische Avantgarde vertreten ist, das Niveau der BesucherInnenzahlen trotz erschwerter finanzieller Rahmenbedingungen zu halten.

mumok lukrierte unter Direktion Kraus Schenkungen und Spenden in Millionenhöhe

Darüber hinaus entwickelte sich in diesem schwierigen Umfeld -Stichwort: Wirtschaftskrise - unter Direktorin Karola Kraus die Bilanz positiv: Das mumok kann heute unter anderem die höchste Deckungsvorsorge in seiner Geschichte ausweisen. Die Anpassung der Basisabgeltung an den "Indexwert" wurde nur einmal, nämlich im Jahr 2009, vorgenommen. Aus der Nichtanpassung aller anderen Geschäftsjahre resultierte bis 2014 ein Gesamtentgang in Höhe von 6,7 Mio. Euro. Dieses Volumen musste über die Jahre eingespart bzw. durch Erlössteigerungen kompensiert werden.

Durch einen Strategiewechsel vom klassischen Sponsoring hin zum Sammlungsausbau durch Spenden und Schenkungen ist es Karola Kraus in den letzten vier Jahren durch ihr Netzwerk gelungen, Kunstwerke im Volumen von 3,3 Mio. Euro an das mumok zu binden. Das ist mehr als in den gesamten vorangegangenen neun Jahren.

Kraus zum Hearing eingeladen

Karola Kraus wurde zum Hearing zur Nachbesetzung ihrer Position eingeladen und hat sich nicht wie behauptet beworben.

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