APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Kurz und Voves aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 02.01. bis 08.01.2015 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Die SPÖ-interne Diskussion über eine mögliche Ablöse von Faymann durch den ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Christian Kern wurde vergangene Woche durch Wortmeldungen des steirischen Landeshauptmanns Franz Voves (SPÖ) erneut angeregt: Er halte Kern "mit Sicherheit für politiktauglich", sagte Voves und widersprach damit den Äußerungen von Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), die Kern fehlende Politikfähigkeiten attestiert hatte. Die Sozialdemokratie brauche keine Angst vor Quereinsteigern zu haben, so Voves. Als Reaktion auf Voves Aussagen gab Alt-Bundeskanzler Franz Vranitzky Faymann im ORF-Radio Rückendeckung: Es gebe keinen Anlass zu Spekulationen, versicherte Vranitzky. Bundeskanzler Faymann selbst äußerte sich nicht zu der Debatte.

Auf Platz sieben im Ranking positionierte sich Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) als Neueinsteigerin der Woche. Infolge des Krebstodes des Journalisten Kurt Kuch ist die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in Lokalen erneut aufgeflammt. Dessen Durchsetzung hat sich Gesundheitsministerin Oberhauser zum politischen Ziel für 2015 gemacht. "Ich habe immer gesagt, dass das Rauchverbot in der Gastronomie spätestens 2018 in Kraft treten soll. Jeder Tag früher ist ein Freudentag für mich", sagte Oberhauser im "Standard". Überaschende Unterstützung für ihr Vorhaben bekommt Oberhauser von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Für Mitterlehner ist die finanzielle Entschädigung der Wirte, die aufgrund der vorherigen Gesetzesänderung bauliche Investitionen getätigt haben, ein zentraler Punkt. Oberhauser kann sich diesbezüglich verbesserte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für betroffene Gastronomen vorstellen.

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