Christian Ragger: Jetzt ist Vernunft im Ärztekonflikt gefragt

Schiedsverfahren mit unabhängigem Richter ist einzige Lösung

Klagenfurt (OTS) - "Im Lohnkonflikt zwischen der KABEG und Ärztevertretern ist jetzt das eingetreten, was angesichts des total zerrütteten Gesprächsklimas von Anfang an zu befürchten war. Die beiden Parteien können sich nicht einigen, wer als Mediator eingesetzt wird. Jetzt bleibt nur eine Lösung, um diesen verfahrenen Karren flott zu kriegen: die Einsetzung eines dreiköpfigen Schiedsgerichtes unter Vorsitz eines unabhängigen Richters und zweier weiterer Schiedsrichter, welche KABEG und Ärzte nominieren können", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger.

Dieses Schiedsgericht soll dann klären, wie die von LH Dr. Kaiser bereits 13,5 Millionen Euro zur Erhöhung der Grundgehälter der Ärzte verwendet werden. Die Ärztekammer müsse dieses Ergebnis ihren angestellten Mitgliedern ebenso verpflichtend zur Abstimmung vorlegen, wie die KABEG es als neue Richtschnur akzeptiert.

Die Vernunft und die Rücksicht auf die Patienten gebieten laut Ragger diesen Schritt. "Es bringt in der jetzigen Situation wohl nichts, wenn LH Kaiser und die KABEG ein eigenes neues Lohnsystem für die Ärzte durchboxen wollen. Kurzfristig muss jetzt im Sinne der Patienten eine Lösung gefunden werden; längerfristig ist die Frage zu stellen, wie es in der KABEG weitergeht, wenn das Klima zu deren Gesprächsklima zur Berufsgruppe der Ärzte so vergiftet ist", meint Ragger abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001