Ärztekammer für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie

Wien (OTS) - Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) begrüßt die aktuellen Bemühungen um ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie und unterstützt Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser in ihrer Absicht, eine Novelle des Tabakgesetzes noch heuer durchzusetzen. Das generelle Rauchverbot in der Gastwirtschaft sei eine logische Konsequenz aus dem Umstand, dass Österreich beim Nichtraucherschutz europaweit den letzten Platz einnehme, sagte ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger Freitag in einer Aussendung.

Die ÖÄK setzt sich seit Jahren für den Ausbau des österreichischen Nichtraucherschutzes ein. Neben einem strengeren Tabakgesetz und einem generellen Rauchverbot im öffentlichen Raum stehen die Erweiterung von Präventionsmaßnahmen und umfassende Therapieangebote auf der Forderungsliste. Die jetzigen Bemühungen um ein generelles Rauchverbot sieht man in der ÖÄK als sinnvolle und klare Lösung und als positiven Schritt in eine gesündere Zukunft. Durch ein generelles Rauchverbot werde zudem die anhaltende Verunsicherung der Bevölkerung und der Gastronomie beendet.

Bei Umsetzung dieser wichtigen Präventionsmaßnahme dürften laut ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger allerdings auch die wirtschaftlichen Aspekte der Gastronomie nicht außer Acht gelassen werden. Für alle jene Wirte, die bereits Geld investiert haben, um die aktuelle gesetzliche Raucherreglung umzusetzen, gelte es, seitens der Politik eine faire Lösung zu finden. (vf)

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