Stronach/Zelina: Russlandsanktionen müssen sofort beendet werden!

Raiffeisen Bank International AG droht großer Schaden

Wien (OTS) - "Wenn die vergebenen Russland-Kredite der Raiffeisen Bank International AG (RBI) aufgrund der Russlandsanktionen, des gewaltigen Rubelverfalls und des extremen Ölpreiseinbruchs faul werden, droht den österreichischen Steuerzahlern die nächste Bankenrettung!", warnt Team Stronach Bundesrat Gerald Zelina. Die Lage sei äußerst ernst "und unsere regierenden Politiker unterschätzen, wie schon bei der Hypo-Alpe-Adria-Bank, die drohende Gefahr, da sie von Wirtschaft, Banking und Risiko zu wenig bis keine Ahnung haben!"

Das Russland Risiko Exposure der Raiffeisen Bank International beträgt 20 Mrd. Euro. Teils haftet der österreichische Staat bereits dafür. Die Risiken in Russland und der Ukraine machen das 2,8-fache des Kerneigenkapitals der Bank aus, rechnet Zelina vor und erinnert:
"Der Aktienkurs der Raiffeisen Bank International ist innerhalb des letzten Jahres bereits um 67 Prozent eingebrochen. Das spricht Bände wie es um die Bank bestellt ist!"

Der Team Stronach Bundesrat weiter: "Die Russlandsanktionen verursachen gewaltigen Schaden an Österreich und Europa und müssen sofort beendet werden!" Russlandfeldzüge hätten sich für westliche Mächte geschichtlich betrachtet noch nie gelohnt und werden auch diesmal zum eigenen Schaden führen. "Die EU braucht eine eigenständige Russlandpolitik, die prioritär die Interessen Europas und ihrer Mitgliedsstaaten und nicht prioritär die Interessen Amerikas vertritt!", so Zelina. Einer russisch/europäischen Partnerschaft sollte strategisch der gleiche Stellenwert eingeräumt werden wie der transatlantischen Partnerschaft, verlangt er.

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